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PolitikGrüne fordern klare Vorgaben für Investoren beim Evertz / Omega Quartier

Grüne fordern klare Vorgaben für Investoren beim Evertz / Omega Quartier

Solingen/ Verkaufsabsichten der Eigentümer der ehemaligen Firmenflächen von Kieserling und Albrecht lassen aufhorchen. Bündnis 90/Die Grünen-offen Liste begrüßen, wenn diese zentral zur Innenstadt gelegene Fläche einer Entwicklung zugeführt werden kann. Doch wir haben von Seiten der Grünen auch klare Ansprüche an eine mögliche Bebauung und an die Investoren. Wohnbebauung darf die Nutzung von Gewerbe an dieser Stelle nicht übermäßig zurückdrängen. Auch sind die Bergische Volkshochschule (BVHS) und die Musikschule an dem Ort zu halten.

Dietmar Gaida, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Fraktion im Rat, dazu: „Mit dem Evertz/Omega-Quartier stehen zentral gelegene Flächen mit unmittelbarem Zugang zur Solinger Innenstadt und einem sehr guten Anschluss an den Öffentlichen Nahverkehr für eine zukünftige Entwicklung zur Verfügung. Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen-offene Liste fordert aufgrund der Bedeutung dieser Flächenpotenziale klare Vorgaben seitens der Stadt bei der Entwicklung. Dabei sollten die Musikschule und die Bergische Volkshochschule hier an ihren Standorten verbleiben. Für die derzeit ungenutzten Flächen innerhalb der ehemaligen Produktionsstätten von Evertz und Omega sollte eine überwiegende gewerbliche und Dienstleistungsnutzung erfolgen. Die im Folgenden zitierte Vorgabe aus der Verwaltungsvorlage Nr. 6810/2020 vom 8.5.2020 sollte unbedingt eingehalten werden: ‘Für die Brache ist aufgrund der Gewerbeflächenknappheit ausdrücklich keine komplette Umwandlung in Wohnnutzung gefordert, so dass hier überwiegend gewerbliche und Dienstleistungsbetriebe nachfolgen sollen. Durch untergeordnete ergänzende Wohnnutzungen besteht die Chance, ein qualitätsvolles, nachhaltiges und nutzungsgemischtes Quartier in unmittelbarer Innenstadtlage gemeinsam mit künftigen Investoren zu entwickeln und planungsrechtlich zu sichern.’ Es ist sinnvoll, diese ehemaligen Gewerbeflächen überwiegend wieder einer gewerblichen Nutzung zuzuführen. Keines falls sollten stattdessen Gewerbeflächen in Außenbereichen wie dem Ittertal und anderen Teilen des Solinger Grüngürtels ausgewiesen werden.

Zudem sind gemäß ‚Handlungskonzept Wohnen‘ mögliche Investoren bei der Planung eines ergänzenden Wohnungsangebots dazu aufgefordert, öffentlich geförderten Mietwohnungsbau bei mindestens 30% der Wohnungen einzuplanen. Wir befinden uns bedingt durch die Corona-Pandemie in einer seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht erlebten Wirtschaftskrise. Wir brauchen in Solingen daher mehr bezahlbaren Wohnraum und müssen die Tendenz steigender Mietpreise durch Zubau hochpreisigen Wohnraums dämpfen.

Wir setzen auf ein ausgewogenes Konzept in Zusammenarbeit mit möglichen Investoren, damit wir das Omega-Quartier zum Gewinn für Solingen und alle Beteiligten entwickeln können.“

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