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BlaulichtCO-Austritt am Breidbacher Tor - Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz

CO-Austritt am Breidbacher Tor – Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz

20 Betroffene sowie mehrerere Einsatzkräfte des Rettungsdienstes nach Kohlenmonoxid-Austritt vorsorglich ambulant untersucht – Zwei Verletzte ins Krankenhaus transportiert – Rettungsdienst aus Wuppertal unterstützt in Solingen

Solingen/ Der Rettungsdienst der Klingenstadt Solingen wurde am Sonntagvormittag, 6. Februar,  gegen kurz vor 11:00 Uhr zu einer bewusstlosen Person in die Straße Breidbacher Tor in der Innenstadt alarmiert. Bei Betreten der Wohnung lösten die vom Rettungsdienst mitgeführten Warngeräte für Kohlenmonoxid aus. Der Rettungsdienst entschied sich zusammen mit der nur Sekunden später eingetroffenen Besatzung des Notarztfahrzeuges, die Patientin und deren Lebensgefährten aus der Wohnung zu retten und gleichzeitig die Fenster zur Belüftung zu öffnen.  

Die nachgeforderten Kollegen der Feuerwehr, stellten bei ihrem Eintreffen immer noch eine geringe Konzentration an Kohlenmonoxid in den Etagen oberhalb der betroffenen Wohnung fest. Deshalb wurde die Gaszufuhr unterbrochen und das Gebäude vorsorglich geräumt. Dabei musste eine nicht gehfähige Person durch die Feuerwehr unterstützt werden.  

Da ca. 20 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses wurden aufgrund der Situation durch den Rettungsdienst gesichtet werden mussten, wurden aufgrund der großen Anzahl an Betroffenen weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Der Solinger Rettungsdienst wurde dabei von drei weiteren Rettungswagen und einem Notarzt aus Wuppertal unterstützt. Ebenso wurde eine Leitende Notärztin aus dem System der Notarztgruppe des bergischen Städtedreiecks alarmiert sowie zusätzlich der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes.  

Mit insgesamt vier Trupps unter Atemschutz wurden anschließend alle Wohnungen kontrolliert. Es wurden keine weiteren Messwerte für Kohlenmonoxid mehr festgestellt. Daraufhin konnten die unverletzten Bewohnerinnen und Bewohner wieder in Ihre Wohnungen geführt werden. Diese hatten während der zweistündigen Einsatzdauer im gegenüberliegenden Einkaufscenter trocken und warm gewartet. Die Gaszufuhr zum Gebäude bleibt unterbrochen und wird erst nach Kontrolle der Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb wieder in Betrieb genommen.

Die beiden Verletzten aus dem Wohngebäude wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Eine Person musste anschließend zur weiteren Behandlung in eine spezielle Druckkammer in ein anderes Krankenhaus weiterverlegt werden. Dort wurde eine zur hyperbaren Sauerstofftherapie durchgeführt. Weil die Besatzungen der Ersteintreffenden Rettungsmittel ebenfalls Kohlenmonoxid oberhalb der Grenzwerte eingeatmet hatten, wurden Sie im Klinikum ambulant untersucht.  

Durch das sofortige Eingreifen des ersteintreffenden Rettungsdienstes und die sofortige Belüftung der betroffenen Wohnung, konnte die Konzentration im Gebäude für die Evakuierung so weit reduziert werden, dass während des Verlassens ihrer Wohnungen keine Gefahr für die weiteren Anwohner bestand.
  
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