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Sport & FreizeitÜberragender Auftakt - BHC siegt eindrucksvoll mit 33:27 (17:9) gegen Göppingen

Überragender Auftakt – BHC siegt eindrucksvoll mit 33:27 (17:9) gegen Göppingen

Bergisches Land/ Im ersten Spiel des Jahres hat der Bergische HC ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Frisch Auf Göppingen erarbeiteten sich die Löwen bereits in der ersten Halbzeit eine 17:9-Führung und stellten damit die Weichen nachhaltig Richtung Sieg. Zu keinem Zeitpunkt kamen die Gäste nach der Pause noch einmal heran, so dass die Bergischen einen souveränen 33:27-Erfolg bejubeln  durften. Jahresübegreifend sind es die Punkt vier und fünf in Serie.

Besser hätte der Auftakt ins Handball-Jahr für den BHC kaum sein können. Von 3:3 zogen die Löwen auf 6:3 sowie 12:6 weg und schafften dabei sogar einen 7:1-Lauf. Die Hausherren bestraften in dieser Phase jeden Göppinger Fehler konsequent, so dass Arnor Gunnarsson und Tom Kare Nikolaisen zu mehreren Kontertoren kamen. Doch auch im Positionsangriff überzeugten die Bergischen. Angeführt von Linus Arnesson, der während des gesamten Spiels
sieben Assists verzeichnete, kamen die Löwen immer wieder in gute Wurfpositionen. So traf der Schwede selbst oder bediente Nikolaisen am Kreis. Auf der rechten Rückraumseite überzeugte
Simen Schönningsen mit Spielübersicht und Torgefahr. Die Kombination der beiden Skandinavier zusammen mit Tomas Babak funktionierte über weite Strecken am besten. Auch der Tscheche
kam zu guten Schusschancen, die er nutzte.

Die Angriffseffektivität blieb hoch. Wenn der Ball mal nicht direkt im Tor landete, vollstreckte Arnesson von der Siebenmeter-Linie. Sehenswert war auch die Rettungsaktion von Max Darj. Ein
Anspiel von Alexander Weck landete im Kreis, doch der Kreisläufer sprang herein, brachte den Ball zu Boomhouwer, der das 16:7 erzielte. Eine starke Aktion zeigte Schönningsen gleich beim nächsten BHC-Treffer. Der Norweger setzte sich durch und brachte die Kugel mit einem Leger im Netz unter.

Mit dem 17:9 im Rücken hatte der BHC nach Wiederbeginn alle Trümpfe in der Hand. Und er spielte sie auch aus. Die Göppinger agierten in der Folge zwar deutlich weniger fehlerbehaftet, doch der BHC ließ sich durch die Tatsache, dass er kaum noch Konter bekam, nicht aus der Ruhe bringen. Nur selten leisteten sich die Löwen Ballverluste, die den Gegner zu einfachen Gegentreffern einluden.

Weil im gebundenen Angriff immer noch genug Tore – etwa durch Darj, Babak oder Schönningsen – heraussprangen, hielt der BHC seinen Gegner bis zum Schluss am langen Arm und durfte sich
schon früh von den 846 Fans in der Klingenhalle feiern lassen. Einen besonderen Moment erlebte in den letzten fünf Minuten Yannick Fraatz. Der Rechtsaußen, der zehneinhalb Monate aufgrund einer schweren Knieverletzung gefehlt hatte, gab sein Comeback.

Beim 33:27 trotzte der BHC gleich mehreren Ausfällen. Erwartungsgemäß fehlten Fabian Gutbrod (Schulterverletzung) und Csaba Szücs (Corona). Doch auch Tomas Mrkva wurde vorsichtshalber geschont. Der Torhüter hatte das Abschlusstraining mit Muskelproblemen in der Wade abgebrochen. Mit dabei waren die gerade genesenen David Schmidt und Lukas Stutzke. Nur
Erstgenannter kam kurz zum Einsatz. Weil der BHC-Kader insgesamt herausragend funktionierte, konnte es Trainer Sebastian Hinze langsam mit den beiden Nationalspielern angehen.

Löwengebrüll – die Stimmen zum Spiel

Hartmut Mayerhoffer: „Glückwunsch an den BHC zu dem verdienten Sieg. In der ersten Halbzeit hatten wir keinen Spielfluss in unserem Spiel. Wir haben viele Bälle weggeworfen und waren einfach nicht präsent, so dass wir dann mit einem hohen Rückstand in die Halbzeit gehen. In der zweiten Halbzeit war es dann deutlich besser. Da haben wir es ausgeglichener gestaltet, haben den Ball gut laufen lassen und sind zu freien Chancen gekommen. Aber die erste Halbzeit war eine zu hohe Hürde.“

Sebastian Hinze: „Ich bin natürlich sehr glücklich, dass wir den Auftakt hier zu Hause gewonnen haben. Wir müssen das aber vernünftig einordnen. Wir sind ein bisschen besser ins Spiel
gekommen und waren gut in den Zweikämpfen. Göppingen hat heute deutlich mehr von diesen vermeidbaren Fehlern gemacht, die wir mit hoher Abschlussqualität nutzen. So haben wir uns in
der ersten Halbzeit abgesetzt. In der zweiten Halbzeit spielen wir sehr solide, auch wenn Göppingen es besser macht und wir mit dem Tempospiel ein bisschen mehr Probleme bekommen. Was mir dann besonders gut gefallen hat, ist, dass wir punktuell immer wieder im Tempospiel dagegen gegangen sind und so den Abstand halten.“

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