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SolingenKplus-Gruppe: Hilfe für die Ukraine

Kplus-Gruppe: Hilfe für die Ukraine

Die Kplus Gruppe schickt mehrere Tonnen Hilfsgüter ins Kriegsgebiet

Solingen/ Fast 25 Kubikmeter medizinisches Material gingen am Freitag von der Zentrale der Kplus Gruppe in Solingen auf die Reise Richtung Ukraine. „Für uns war es keine Frage, dass wir in der humanitären Notlage sofort und unbürokratisch helfen müssen“, sagt Andreas Degelmann, Sprecher der Geschäftsführer. „Und für uns als Gesundheitsanbieter war auch klar, dass wir in erster Linie medizinisches Material spenden würden.“ Innerhalb kürzester Zeit wurde der Kontakt zum Blau-gelben Kreuz in Köln hergestellt, kurzfristige Bestellungen ausgelöst und die Lagerbestände gecheckt. „Über einen privaten Kontakt unseres Solinger Chefarzt Dr. Markus Meibert in ein Klinikum in Kiew wissen wir, was vor Ort benötigt wird – und das ist jetzt im LKW.“ Nur das, so Andreas Degelmann weiter, mache Sinn.

Allein 14 hohe Paletten und weitere Kartons wurden in den 7,5-Tonner verladen. Alle Mitarbeitenden der Kplus Gruppe arbeiten Hand in Hand. „Die Solidarität und Hilfsbereitschaft ist wie im gesamten Land auch hier groß, alle wollen mithelfen. Und haben es auch getan“, so Andreas Degelmann weiter. Der Zentraleinkauf, die Leitungskräfte, unser Gärtnertrupp der Genesis, die Technik, alle waren sofort dabei als es hieß, die Paletten zusammenzustellen und zu verladen. Innerhalb einer Stunde war der LKW gefüllt und der freiwillige Helfer des Blau-gelben Kreuzes André Pitten konnte die Hilfslieferung zunächst zurück nach Köln bringen. Dort werden die vielen Spenden systematisch in große Trucks umgeladen und weiter in die Ukraine gebracht. An jedem Grenzübergang stehen Vertreter des Vereins und lotsen die Hilfsmittel zielgerichtet dorthin, wo sie gebraucht werden.

Zur katholischen Kplus Gruppe gehören 29 Einrichtungen des Gesundheitswesens in Leverkusen, Solingen, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann. Rund 3.200 Mitarbeitende engagieren sich zum Wohl der Patientinnen und Patienten, der Bewohnerinnen und Bewohner – und jetzt auch für die Notleidenden in den Kriegsgebieten der Ukraine.

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