Solingen – Schmerzen beim Gehen, morgendliche Gelenksteife oder eingeschränkte Beweglichkeit: Arthrose in Hüfte oder Knie betrifft längst nicht nur ältere Menschen. Auch Berufstätige und Sportlich-Aktive leiden zunehmend unter dem Verschleiß ihrer Gelenke – oft als Folge früherer Verletzungen oder einseitiger Belastung. Doch was tun, wenn konservative Methoden wie Krankengymnastik, Salben oder Schmerzmittel nicht mehr helfen?
Antworten auf diese Fragen geben die Spezialisten des zertifizierten Endoprothetikzentrums am Städtischen Klinikum Solingen bei einem Info-Nachmittag am Freitag, 25. Juli, von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Besprechungsraum 3 des Klinikums (Gotenstraße 1, 42653 Solingen). Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten – telefonisch unter 0212 / 547-0 oder per E-Mail an kontakt@klinikumsolingen.de.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die neuesten medizinischen Erkenntnisse und chirurgischen Möglichkeiten rund um den Gelenkersatz. Denn wenn sich die Lebensqualität durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen massiv verschlechtert, kann ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk – eine sogenannte Endoprothese – die Mobilität zurückbringen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation? Welche OP-Technik ist geeignet? Und wie läuft der Heilungsprozess ab?
Dazu referieren zwei führende Experten des Hauses:
- Dr. med. Oliver Voß, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie und Leiter des Endoprothetikzentrums, beleuchtet in seinem Vortrag „Gelenkersatz an Knie – Wann und wie wird im Solinger Klinikum operiert?“ die Indikationen, Methoden und Erfolgsaussichten eines Kniegelenkersatzes.
- Dr. Henning Quitmann, leitender Arzt für Minimalinvasive Endoprothetik und Hauptoperateur des Zentrums, gibt in seinem Vortrag „Gelenkersatz an Hüfte – Wie laufen minimalinvasive Eingriffe heute ab?“ einen Einblick in moderne, schonende Operationsverfahren, die eine schnellere Regeneration ermöglichen.
Eine gute Beratung sei entscheidend, betonen beide Ärzte: „Je nach Alter, Gesundheitszustand und individueller Belastungssituation gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Therapie. Ziel ist es immer, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit nachhaltig wiederherzustellen.“
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, Betroffenen sowie deren Angehörige – und bietet die Gelegenheit, direkt mit den Fachärzten ins Gespräch zu kommen.











