Technische Probleme sorgen für Zugausfälle – Betreiber verspricht Besserung bis Ende der Woche
Bergisches Land – Das Bergische Land erlebt mal wieder ein Nahverkehrschaos: Auf der S-Bahn-Linie S7 ging diese Woche fast nichts mehr nach Plan. Am Dienstag verkehrte zeitweise nur jeder dritte Zug – ausgerechnet auf einer Strecke, auf die viele Berufspendler angewiesen sind, um nach Wuppertal, Köln oder Düsseldorf zu kommen.
„Man weiß morgens einfach nicht mehr, ob der Zug kommt oder nicht“, ärgert sich Julia M. aus Ohligs. Am Montag fiel ihre Verbindung gleich zweimal aus, am Dienstag musste sie ebenfalls auf einen verspätete Bahn ausweichen. „Das kostet Nerven – und manchmal sogar den pünktlichen Arbeitsbeginn.“
Die Rhein-Ruhr-Bahn, Betreiberin der S7, sieht den Grund in der Werkstatt: Mehr Fahrzeuge als üblich seien außer Betrieb, weil neben planmäßigen auch unerwartete Reparaturen nötig wurden. Die fast zwölf Jahre alten Züge gehören dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), gewartet werden sie jedoch vom Betreiber – unter anderem in einer Werkstatt in Mettmann. Sprecher Tim Nowak versichert, die Teams arbeiteten „mit Hochdruck“ daran, die Züge wieder auf die Schiene zu bringen.
Immerhin: Seit Mittwochmorgen habe sich die Lage etwas entspannt, so Nowak. Er rechnet damit, dass bis Ende der Woche wieder alles nach Fahrplan läuft. Die Pendler im Bergischen Land werden das wohl erst glauben, wenn der morgendliche Blick auf die Bahn-App endlich wieder ein beruhigendes „pünktlich“ anzeigt.











