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Stadt Düsseldorf verhängt im gesamten Stadtgebiet ein Badeverbot im Rhein – Strafen bis zu 1.000 Euro!

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Düsseldorf – Ab Donnerstag ist Schluss mit dem Sprung ins kühle Nass des Rheins: Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ein umfassendes Badeverbot für den Fluss verhängt. Wer sich dennoch ins Wasser wagt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen – und riskiert im schlimmsten Fall sein Leben.

Auslöser für die Maßnahme ist ein tragischer Unfall im Juli: Ein sechsjähriger Junge wurde leblos aus dem Rhein geborgen. Immer wieder kommt es zu gefährlichen oder tödlichen Badeunfällen. Warnschilder, Social-Media-Kampagnen und Appelle der Stadt konnten viele Menschen bislang nicht davon abhalten, ins Wasser zu gehen.

„Es ist unser ausdrückliches Ziel, weitere Badeunfälle zu verhindern“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller in einer Pressemitteilung. „Das Badeverbot ist ein notwendiger Schritt, um auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Ich appelliere an alle: Nicht im Rhein baden – es ist verboten und lebensgefährlich!“

Die Gefahren sind vielfältig: Starke Strömungen, hoher Schiffsverkehr, plötzlich wechselnde Wasserstände und gefährliche Wellen können selbst geübte Schwimmer in Not bringen. Sogar am Ufer besteht die Gefahr, ins Wasser gerissen oder abgetrieben zu werden.

Die neue Regelung tritt am Donnerstag, 14. August 2025, in Kraft und gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2026. Juristisch gilt bereits das Verweilen im Rhein ab knöcheltiefem Wasser als Baden – wer dabei erwischt wird, muss zahlen.

Zum Vergleich: Der Eintritt in deutsche Freibäder ist in diesem Jahr im Schnitt um 5,7 Prozent teurer geworden. Dennoch ist ein Besuch im Schwimmbad immer noch günstiger – und vor allem sicherer – als ein riskanter Ausflug in den Rhein.

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