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PolitikOhligser Unterführung: Von der Angströhre zum freundlichen Stadteingang?

Ohligser Unterführung: Von der Angströhre zum freundlichen Stadteingang?

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Solingen – Wer in Ohligs mit dem Zug ankommt, betritt die Stadt zunächst meist durch die Unterführung am Bahnhof – und genau hier zeigt sich noch erheblicher Handlungsbedarf. Unterführungen gelten traditionell als sogenannte Angsträume: Orte, die schlecht einsehbar sind, an deren Ende man nicht sofort den Ausgang erkennt und die deshalb Unsicherheit hervorrufen.

Um diesen Eindruck zu verändern, setzen Stadtplaner und Verkehrsinitiativen zunehmend auf eine gezielte Gestaltung: Helle Beleuchtung, freundliche Farbgebung und legale Graffiti-Kunst können helfen, den Raum einladender wirken zu lassen und gleichzeitig Vandalismus oder die Zweckentfremdung als Toilette einzudämmen. Ebenso wichtig ist eine klare, intuitive Beschilderung. Besonders Ortsfremde sollen auf Anhieb erkennen, welcher Ausgang sie zur Fußgängerzone und welcher in den östlichen Teil von Ohligs führt.

Neben der Gestaltung spielt auch die Funktionalität eine große Rolle. Für Reisende sind zuverlässige Informationen zu Bus- und Zugverbindungen unverzichtbar. Digitale Anzeigetafeln mit Abfahrtszeiten, Haltestellen und gegebenenfalls Hinweisen zum Schienenersatzverkehr sollten nicht nur im Bahnhofsgebäude, sondern auch in der Unterführung zugänglich sein.

Darüber hinaus fordern die Solinger GRÜNEN, die Ausstattung an praktischen Details zu verbessern: Mehr Abfallbehälter, funktionierende Aufzüge und eine insgesamt gepflegte Umgebung sollen das Entrée zur Stadt so gestalten, wie es einem modernen Bahnhofsumfeld entspricht.

Einen entsprechenden Antrag wollen die GRÜNEN nun im Stadtrat einbringen. Ziel ist es, dass die Unterführung in Ohligs künftig nicht mehr als Angstraum, sondern als einladender Zugang zur Stadt wahrgenommen wird.

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