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BlaulichtA3: Dramatischer Unfall in der Nacht - Audi überschlägt sich und geht...

A3: Dramatischer Unfall in der Nacht – Audi überschlägt sich und geht in Flammen auf

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Langenfeld – In der Nacht zum Samstag, gegen 1.05 Uhr, verwandelte sich ein Abschnitt der A3 bei Langenfeld in eine Szene, die an einen Katastrophenfilm erinnerte. Ein Audi Q5 kam im Baustellenbereich zwischen dem Autobahndreieck Langenfeld und der Anschlussstelle Solingen von der Fahrbahn ab, krachte in die Leitplanke und überschlug sich mehrfach.

Im Wagen saßen vier Menschen. Dank des beherzten Eingreifens von Ersthelfern gelang es den Insassen, sich aus dem völlig demolierten Fahrzeug zu retten. Kaum hatten sie den Wagen verlassen, schlugen bereits Flammen aus dem Inneren. Wenig später stand der SUV lichterloh in Vollbrand.

„Es war pures Glück, dass sie rechtzeitig draußen waren“, berichtete ein Feuerwehrsprecher in der Nacht. Denn die Verletzungen der Opfer waren schwer: Eine Person schwebt nach Feuerwehrangaben in Lebensgefahr, eine weitere wurde schwer verletzt. Zwei Menschen erlitten leichtere Verletzungen. Alle vier wurden noch an der Unfallstelle notfallmedizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Foto: Lars Schulz

Die Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Neben der Feuerwehr Langenfeld waren auch ein Löschzug, ein Rüstwagen und der Rettungsdienst aus Solingen im Einsatz – zunächst war unklar, wo genau sich die Unfallstelle befand. Für die Helfer bot sich beim Eintreffen ein dramatisches Bild: ein brennendes Wrack auf der Autobahn, Trümmerteile verteilt über die Fahrbahn, und Verletzte, die von Ersthelfern betreut wurden.

Für zusätzliche Gefahr sorgten jedoch zahlreiche Gaffer. Laut Autobahnpolizei bremsten mehrere Autofahrer abrupt ab, um Fotos zu machen oder einen Blick auf die Unfallstelle zu werfen. Beamte mussten wiederholt zum zügigen Weiterfahren auffordern.

Die Polizei fand dafür deutliche Worte: „Wer an einer Unfallstelle filmt oder gafft, handelt nicht nur respektlos, sondern auch strafbar. Dieses Verhalten gefährdet andere Verkehrsteilnehmer massiv und kann jederzeit zu schweren Folgeunfällen führen.“

Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu kilometerlangen Rückstaus und längeren Wartezeiten. Auch die Umleitungsstrecken waren trotz der nächtlichen Uhrzeit erheblich überlastet.

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