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Sport & FreizeitHandball: Bergische Löwen halten lange mit – am Ende aber deutliche Niederlage...

Handball: Bergische Löwen halten lange mit – am Ende aber deutliche Niederlage in Berlin

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Berlin/ Der Bergische HC ist mit einer klaren Auswärtsniederlage in die neue Handball-Bundesligasaison gestartet. Beim Deutschen Meister Füchse Berlin unterlagen die Löwen nach einer bis zur 40. Minute offenen Partie letztlich deutlich mit 27:39 (17:20).

Dabei sah es lange nicht nach einem solchen Resultat aus. Trotz frühem Rückstand – der BHC lag zunächst 1:5 und 3:7 zurück – kämpfte sich das jüngste Team der Liga in die Begegnung zurück. Neuzugang Johannes Wasielewski setzte in seinem ersten Bundesligaspiel mit drei Treffern und zwei Assists ein Ausrufezeichen, Keeper Lukas Diedrich überzeugte nach seiner Einwechslung mit mehreren Paraden. Auch Debütant Sören Steinhaus brachte Schwung ins Angriffsspiel und bereitete einige Tore vor, von denen unter anderem Kreisläufer Aron Seesing profitierte.

Trotz der frühen Roten Karte gegen Wasielewski in der 20. Minute hielten die Gäste die Partie offen. Über Yannick Fraatz, Seesing und Steinhaus blieben die Löwen bis zur Pause in Schlagdistanz. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel verpassten sie jedoch die Chance, noch einmal auf ein Tor heranzukommen – stattdessen erhöhte Berlins Keeper Lasse Ludwig per Gegenstoß auf 20:17.

Auch nach der Pause bewies der BHC Moral: Treffer von Seesing, Noah Beyer und Elias Scholtes sorgten für den 21:22-Anschluss, wenig später glich Beyer sogar zum 22:22 aus. Morante stellte kurz darauf das 23:23 her – die Hoffnung auf eine Überraschung war greifbar. Doch ein paar Fehler der Bergischen Löwen reichten den Füchsen, um die Partie endgültig zu drehen. Berlin setzte sich auf 26:23 ab und nutzte die Schwächephase der Gäste gnadenlos. Spätestens nach fünf Treffern in Serie war die Begegnung entschieden, in den Schlussminuten gelang dem BHC kaum noch etwas.

Stimmen zum Spiel

Markus Pütz (BHC-Trainer):
„Wir sind mit 40 Minuten des Spiels sehr zufrieden, dass wir beim Deutschen Meister ein Unentschieden halten können. Aber in den letzten 20 Minuten hat sich das Alter der Mannschaft gezeigt – wir sind das jüngste Team der Liga. Da wurde es zu wild, und die Füchse nutzen das eiskalt. Das Ergebnis tut weh, aber lieber jetzt so eine Phase als in Spielen, in denen wir uns mehr ausrechnen. Am Mittwoch gegen Erlangen wollen wir es besser machen.“

Jaron Siewert (Trainer Füchse Berlin):
„Wir wussten, dass der BHC ohne Druck anreist. Sie haben absolut verdient ausgeglichen, weil wir zu viele Fehler gemacht haben. In den letzten 20 Minuten ist dem BHC dann die Luft ausgegangen, wir konnten weiter Tempo gehen. Nach einem 22:22 noch mit zwölf Toren Unterschied zu gewinnen, stimmt uns natürlich zufrieden.“

Fabian Gutbrod (BHC-Kapitän):
„Wir machen es in der ersten Halbzeit gut, kommen sogar nach der Pause noch einmal ran. Danach verlieren wir aber komplett den Faden – deswegen fällt die Niederlage so hoch aus. Das ärgert uns alle, weil es nicht nötig gewesen wäre. Mit den ersten 40 Minuten können wir zufrieden sein, mit den letzten 20 überhaupt nicht. Gegen Erlangen wollen wir zeigen, dass wir es besser können.“

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