Bergisches Land – Der Wochenstart brachte für viele Reisende im Bergischen Land eine böse Überraschung: Auf der S-Bahn-Linie S7 fielen am Montagmorgen zahlreiche Verbindungen zwischen Remscheid und Wuppertal aus.
Fahrzeuge müssen in die Werkstatt
Wegen technischer Probleme musste die Rhein-Ruhr-Bahn mehrere Züge kurzfristig aus dem Verkehr ziehen. Damit fehlte ab den frühen Morgenstunden ein erheblicher Teil des geplanten Wagenbestands.
Warten am Gleis – ohne Ersatzverkehr
Seit etwa 5.30 Uhr warteten Pendler in Remscheid und Wuppertal auf ihre Verbindung – oftmals vergeblich. Besonders häufig betroffen waren die Abfahrten 16 Minuten nach der vollen Stunde in Remscheid. Diese Züge tauchten schlicht nicht auf.
Zu allem Frust wurde kein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Wer weiterfahren wollte, musste auf andere S-Bahnen, Regionalzüge oder den Linienbusverkehr ausweichen – mit langen Umwegen und zusätzlichen Wartezeiten. „Ich habe fast eine Stunde verloren und werde ab morgen wieder mit dem Auto fahren“, berichtete ein genervter Fahrgast. Eine andere Reisende sagte: „Es gibt nicht mal einen Ersatzbus, wir stehen einfach da.“
Bedeutung der S7 für die Region
Die S7 gilt als eine der wichtigsten Pendlerverbindungen im Bergischen Land. Täglich nutzen tausende Menschen die Strecke zwischen Solingen, Remscheid und Wuppertal. Entfällt ein Drittel der Züge, wie an diesem Montag, bricht für viele der gewohnte Arbeits- oder Schulweg zusammen. Entsprechend voll waren die Straßen und Busse in der Region am Vormittag.
Ausblick ungewiss
Bis mindestens zum Mittag sollte es bei den Einschränkungen bleiben. Ob danach wieder regulär gefahren wird, war zunächst offen.
Für die Betroffenen bedeutete das: viel Geduld und die Suche nach kreativen Umwegen – ohne jede Garantie, pünktlich ans Ziel zu kommen.












