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Politik"Solingen darf nicht abgehängt werden" – BfS fordert Bahn-Bündnis und personellen Neuanfang...

„Solingen darf nicht abgehängt werden“ – BfS fordert Bahn-Bündnis und personellen Neuanfang im VRR

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Solingen – Die Probleme am Solinger Hauptbahnhof sind längst Alltag: Verspätungen, Zugausfälle und unzuverlässige Verbindungen prägen das Bild. Für die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) ist klar: So darf es nicht weitergehen. „Unsere Stadt wird zunehmend vom Personenverkehr auf der Schiene abgekuppelt!“, warnt Oberbürgermeisterkandidat Martin Bender.

Und tatsächlich: Ob S1, S7, RE7, RE47, RB48 oder Fernverkehr – kaum eine Linie bleibt von Störungen verschont. Baumaßnahmen mögen ihre Berechtigung haben, doch die Misere ist älter und strukturell. Wer regelmäßig pendelt, kennt das Gefühl: Anschlusszüge werden verpasst, Termine platzen, und das Vertrauen in die Bahn sinkt.

Bündnis statt Flickwerk

Die BfS setzt auf eine große Lösung: Ein Schulterschluss mit den Nachbarstädten und -kreisen soll her. Denn betroffen ist nicht nur das Bergische Städtedreieck, sondern auch der Kreis Mettmann, der Rheinisch-Bergische Kreis und Metropolen wie Düsseldorf, Köln oder Hagen. „Mit diesen werden wir ein gemeinsames Bündnis für den Personenverkehr auf der Schiene initiieren!“, kündigt Bender an – und trifft damit einen Nerv.

Stillstand im VRR

Deutlich kritischer wird der Blick auf die Gremien des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Jahrzehntelang hätten dieselben Parteivertreter dort gesessen – Verbesserungen für Solingen? Fehlanzeige. „Bis auf die regelmäßigen Preiserhöhungen ist kaum etwas geschehen“, so die BfS. Das Fazit: Ein Personalwechsel ist überfällig. Neue Köpfe, neue Ideen, und vor allem mehr Einsatz für die Belange Solingens sollen her.

Kernforderungen: Pünktlichkeit und Verlässlichkeit

Die Botschaft der Bürgergemeinschaft ist klar und kaum misszuverstehen: Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und eine stabile Anbindung an den Nah- und Fernverkehr sind die Grundvoraussetzungen, wenn Solingen als Wohn- und Wirtschaftsstandort bestehen will. Alles andere bedeutet Stillstand – oder schlimmer noch: Abkopplung.

Die BfS kündigt an, den Druck zu erhöhen – politisch, organisatorisch und mit Blick auf die Kommunalwahl am 14. September 2025. „Bürgergemeinschaft für Solingen – besser für Solingen“ lautet der Slogan, der zugleich Versprechen und Anspruch ist.

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