Am Donnerstag, 11. September, wird es in ganz Deutschland laut und deutlich: Gegen 11.00 Uhr startet der nächste bundesweite Warntag. Dann verschickt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Sie landet auf vielen Wegen bei den Menschen – sei es per Cell Broadcast direkt aufs Handy, über Warn-Apps wie NINA, im Radio und Fernsehen oder auf digitalen Anzeigetafeln. In zahlreichen Städten heulen zusätzlich die Sirenen oder Lautsprecherwagen sind unterwegs. Gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung – allerdings nicht per Cell Broadcast, da dieses System bislang nur Warnungen senden kann.
Test mit Beteiligung der Bevölkerung
Der Warntag ist nicht nur ein Techniktest, sondern bewusst auch ein Gemeinschaftsprojekt. „Eine effektive Warnung braucht die Bevölkerung an ihrer Seite“, erklärt BBK-Präsident Ralph Tiesler. Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien entscheidend, um die Warnmittel verständlicher und verlässlicher zu machen. Vizepräsident Dr. René Funk spricht von einem „Stresstest unter Volllast“, bei dem geprüft werde, wie gut die vielen Kanäle zusammenspielen.
Eigene Erfahrungen teilen
Direkt zum Start um 11.00 Uhr geht auch eine Online-Umfrage an den Start. Bürgerinnen und Bürger können dort berichten, wie sie die Warnung erhalten haben – oder eben nicht. Diese Rückmeldungen fließen zusammen mit den technischen Ergebnissen in die Weiterentwicklung des Systems ein. Mitmachen ist bis zum 18. September möglich unter www.warntag-umfrage.de.












