Solingen – Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Sonntagabend für Aufsehen im Ittertal gesorgt. Gegen 19.50 Uhr verlor ein Peugeot-Fahrer auf der Ittertalstraße, kurz hinter der Einmündung Obenitterstraße, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen krachte zunächst mit voller Wucht gegen eine Garagenwand, drehte sich und schleuderte rückwärts in mehrere parkende Autos.
Anwohner, die den lauten Aufprall hörten, eilten sofort nach draußen und alarmierten die Rettungskräfte. „Es gab einen regelrechten Knall, dann Qualm und quietschende Reifen“, berichtete eine Augenzeugin.
Im Auto befanden sich drei Personen. Zwei von ihnen – der Fahrer sowie ein Beifahrer – erlitten leichte Verletzungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die dritte Person blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt, stand aber unter Schock.
Da anfangs unklar war, wie viele Menschen in den Unfall verwickelt waren, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an. Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie Einsatzkräfte der Polizei waren im Einsatz. Die Ittertalstraße wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam.
Der Peugeot wurde stark beschädigt, ebenso die Garage und mehrere abgestellte Fahrzeuge. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf eine erhebliche Summe. Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Viele Passanten blieben stehen und beobachteten die aufwendigen Arbeiten von Feuerwehr und Polizei. Erst nach rund einer Stunde konnte die Straße wieder freigegeben werden.











