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Dies & DasMit Kippa und Haltung: Die Klingenstadt sagt NEIN zu Judenhass

Mit Kippa und Haltung: Die Klingenstadt sagt NEIN zu Judenhass

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Solingen – Die Menschen in der Klingenstdt wollen nicht schweigen, wenn Antisemitismus immer lauter wird. Am Donnerstag, 18. September, setzt die Stadt zum 8. Mal ein Zeichen: Beim Solinger Kippa-Tag versammeln sich Bürger ab 16.00 Uhr auf dem Walter-Scheel-Platz vor dem Rathaus, um gemeinsam Haltung zu zeigen.

„Wir Solinger wollen nicht vor dem wachsenden Antisemitismus, vor Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit kapitulieren“, sagt Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Worte, die nicht nur Mahnung, sondern auch Aufforderung sind. Neben ihm sprechen Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Bergisch Land, Gabriela Lauenstein vom Freundeskreis Solingen/Ness Ziona und Superintendentin Dr. Ilka Werner.

Besonders eindrucksvoll ist das Symbol, das diesen Tag prägt: Männer werden gebeten, eine Kippa zu tragen – als sichtbares Bekenntnis zu jüdischen Mitbürgern, die Schutz und Solidarität verdienen. Wer keine eigene Kopfbedeckung besitzt, kann vor Ort eine ausleihen.

Musikalische Beiträge von Asghar Fallah Babai, Stephanie Schlüter und Rebekka Nicolini verleihen der Kundgebung einen feierlichen Rahmen.

Seit 2018 ist der Kippa-Tag in Solingen fester Bestandteil des städtischen Lebens. Er steht für Mut und Zusammenhalt in einer Zeit, in der jüdisches Leben in Deutschland wieder bedroht ist. Die Botschaft ist klar: Antisemitismus hat in Solingen keinen Platz.

Jetzt gilt es, Flagge zu zeigen. Jeder, der an diesem Tag auf den Rathaus-Vorplatz kommt, setzt ein sichtbares Zeichen – für Respekt, für Zusammenhalt, für die jüdischen Mitbürger in unserer Stadt.

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