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Kunst & KulturJedes Land hat den Frieden verdient

Jedes Land hat den Frieden verdient

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Eine Welt der Kriege

von Kay Ganahl – Es gilt, sich Gedanken über den Frieden zu machen. Wir brauchen den Frieden in Freiheit. Jeder Staat der Welt sollte in den Genuss eines solchen Friedens kommen. Der Zustand, der für Menschen erträglich ist, ist der freiheitliche Friedenszustand mit einem gewissen materiellen Wohlstand. Gewalt ist nicht die richtige Wahl für die Lösung von Konflikten zwischen Menschen oder zwischen Staaten.

Des Kämpfens sind Menschen schnell müde. Wer will schon seine Töchter und Söhne sterben sehen? Für was? Es gibt weder einen gerechten Krieg noch einen, der zu rechtfertigen wäre – nur die erforderliche Verteidigung, um zu retten, was zu retten ist. Der Erhalt eines Menschenlebens ist am wichtigsten.

Der Mensch ist dazu geschaffen, Kathedralen zu errichten, nicht sie niederzureißen! Die Vernunft sollte er dazu einsetzen, um das wertvolle Alte zu sichern und um das Bessere der Gegenwart sicher in die Zukunft zu bringen, weil eine noch bessere Zukunft wünschenswert ist. Ein Krieg ist in diesem Zusammenhang nur eines: das Böse, das zerstörerisch wirkt. Dem Bösen darf kein Raum überlassen werden! Waffen, die genutzt werden, sprechen im Krieg oftmals nur die Sprache der Unerbittlichkeit einer politischen Führung, die kaum oder keine Gnade kennt.

Die Kriegsführung zur Erreichung von politischen Zielen, so z. B. zur Erweiterung von Territorium, ist zweifellos ein Frevel am Menschsein. Gewaltanwendung eines Staates darf immer nur das allerletzte Mittel sein, unter anderem um den Frieden wieder zu erreichen und um ihn zu schützen. Dazu gehört auch die Androhung von Gewalt.

Allerdings: Jeder Waffengang ist ein Weg durch die Hölle auf Erden.

Verhandlungen sind notwendig

Sobald ein Krieg stattfindet, muss erkannt werden, dass schnellstmöglich die Verhandlungslösung nötig ist. Auch und gerade die Erschöpfung der Kräfte bei einem Waffengang erfordert früher oder später das ernste Bemühen um den Frieden. Die militärische Aufrüstung bedeutet horrende Kosten. Sie bedarf der besonderen Begründung und des demokratischen Beschlusses.

Wer die Möglichkeit des Waffenstillstandes und des folgenden Friedensschlusses eventuell nicht einmal erwägt, wird den dauerhaften Frieden vermutlich nicht erreichen. Um eine sichere, tragfähige Vereinbarung zum Frieden zwischen kriegsführenden Parteien geht es. Auf Dauer braucht es daher eines komplexen und sehr verbindlichen Friedensschlusses. Das vorübergehende Schweigen der Waffen reicht natürlich nicht aus.

Jedes Land hat den Frieden verdient.

Russland versus Ukraine

Kein Bürger will die Zerstörung seines Heimatlandes. Also sollte alles dafür getan werden, zwischen diesen Staaten einen Friedensschluss herbeizuführen, der nicht leicht gebrochen werden kann.

Vertreter des Aggressor-Staates Russland und des angegriffenen Staates, beide bislang unerbittlich Kriegführende, können sich tatsächlich treffen und verhandeln. Während sich an den Kriegsfronten hunderttausende Soldatinnen und Soldaten gegenüberstehen, können sie über die Bedingungen eines Friedensschlusses verhandeln und sogar Entscheidungen treffen. Diesbezüglich verspricht ein Treffen der Machthaber an der jeweiligen Staatsspitze den größtmöglichen Erfolg.

(Hinweis: Dieser Artikel von Kay Ganahl gibt die persönliche Meinung des Autors wieder)

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