PolitikKünftige BfS-Ratsmitglieder äußern persönliche Präferenz zur Oberbürgermeister-Stichwahl am 28. September

Künftige BfS-Ratsmitglieder äußern persönliche Präferenz zur Oberbürgermeister-Stichwahl am 28. September

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Solingen – Noch vor der offiziellen Konstituierung einer gemeinsamen Ratsfraktion haben sich die neu gewählten Mitglieder der Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) zu einem persönlichen Austausch getroffen. Neben organisatorischen Fragen und einem Rückblick auf den Wahlkampf stand dabei auch die anstehende Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters im Fokus.

Die BfS hatte im Vorfeld angekündigt, als Fraktion keine Präferenz für eine der beiden Kandidaturen auszusprechen. Auf privater Ebene machten die vier künftigen Ratsmitglieder jedoch deutlich, dass sie persönlich Daniel Flemm (CDU) als Oberbürgermeister favorisieren würden.

„Wir wünschen uns für die künftigen Jahre im Rat frischen Wind im Rathaus, der insbesondere auch bürgerliche Positionen stärker in den Fokus nimmt“, sagte Martin Bender. Sein künftiger Fraktionskollege Jan Michael Lange verwies auf die bisherige Rolle der SPD im Rathaus: „In den letzten zehn Jahren hat die SPD mit ihrem Oberbürgermeister die Stadt maßgeblich geprägt – aus meiner Sicht nicht immer zum Besseren. Ein ‚Weiter so‘ wäre daher nicht der richtige Ansatz.“

Auch Patrick Hinck sieht in Flemm einen Vertreter von Anliegen, die die BfS im Wahlkampf betont hatte: „Gerade in den Bereichen Verkehrspolitik und Sicherheit finde ich bei Daniel Flemm stärkere Überschneidungen mit unseren Positionen.“ Daniela Winter ergänzte: „Unter dem bisherigen Oberbürgermeister sind Bürgerbeteiligung und Transparenz deutlich zurückgegangen. Eine reine Beibehaltung des Status Quo wäre für Solingen nicht förderlich.“

Die vier künftigen Ratsmitglieder betonen, dass es sich hierbei um persönliche Einschätzungen handelt, die unabhängig von einer offiziellen Positionierung der Bürgergemeinschaft für Solingen getroffen wurden.

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