Solingen – Am Dienstagnachmittag (23. September) kam es auf der Raststätte Ohligser Heide an der A3 zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Kurz nach 13.00 Uhr stellten Polizisten bei einer Verkehrskontrolle einen mit Gefahrgut beladenen Lastwagen fest, auf dessen Ladefläche eine größere Menge einer unbekannten Flüssigkeit ausgetreten war.
Da zunächst unklar war, um welche Substanz es sich handelt und ob Personen gefährdet sind, wurden vorsorglich mehrere Rettungswagen zur Einsatzstelle alarmiert. Auch die eingesetzten Polizeibeamten galten anfangs als potenziell betroffen. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass niemand verletzt wurde.

Die Raststätte wurde umgehend geräumt und abgesperrt. Einsatzkräfte rückten in Chemikalienschutzanzügen und mit schwerem Atemschutz an, zusätzlich kam eine Drohne zur Erkundung aus der Luft zum Einsatz. Proben der Flüssigkeit wurden in einem Spezialfahrzeug analysiert – das Ergebnis brachte schließlich Entwarnung: Es handelte sich lediglich um verunreinigtes Wasser. Die Flüssigkeit wurde mit Bindemitteln aufgenommen, der Abtransport des LKW organisiert.
Parallel dazu musste die Feuerwehr mehrere weitere Einsätze abarbeiten, darunter zwei Verkehrsunfälle auf der A3, ein ausgelöster Heimrauchmelder und ein Brandmeldealarm. Um die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr zu besetzen und die Einsatzkräfte an der A3 zu unterstützen, rückten zusätzliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr nach.
Insgesamt waren rund 70 Kräfte im Einsatz. Gegen 16:45 Uhr konnte der Großeinsatz zurückgefahren werden.











