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PolitikZukünftige SPD-Ratsfraktion setzt auf bewährte Führung und begrenzte Erneuerung

Zukünftige SPD-Ratsfraktion setzt auf bewährte Führung und begrenzte Erneuerung

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Solingen – Die SPD-Ratsfraktion in Solingen hat ihren neuen Vorstand gewählt. An die Spitze rückt SPD-Urgestein Ernst Lauterjung, der sich intern gegen die erstmals in den Stadtrat eigezogene Unterbezirksvorsitzende Sabine Vischer-Kippenhahn durchsetzte.

Möglich wurde Lauterjungs Rückkehr, weil Iris Preuß-Buchholz, die bisherige Fraktionsvorsitzende, nicht erneut antrat. Damit öffnete sich der Weg für eine Lösung, die offensichtlich stärker auf Kontinuität setzt als auf einen klaren Neuanfang.

Lauterjung verweist auf seine Erfahrungen in schwierigen Mehrheitsverhältnissen. In der Vergangenheit hatte er maßgeblich an der Bildung einer „Gestaltungsmehrheit“ mitgewirkt, die zwar Stabilität brachte, in der öffentlichen Wahrnehmung aber nicht immer als dynamisch galt.

Foto: Antonio Scarpino

Neben ihm wurden auch Alina Alexandra Nefissi und Salvatore Tranchina erneut in den Vorstand gewählt. Neu hinzugekommen sind Florian Pinnow und Natalie Schaffert, die für jüngere Stimmen stehen sollen. Trotz dieser Ergänzungen bleibt die Führung erkennbar von vertrauten Kräften geprägt.

Inhaltlich kündigte die SPD an, ihre Linie der vergangenen Jahre fortzuführen. Lauterjung betonte, die Fraktion habe in den letzten zehn Jahren viel für Solingen erreicht. Gleichzeitig kritisierte er bereits den neuen CDU-Oberbürgermeister Daniel Flemm und sprach von einem „Populismus-Wahlkampf“, der Spuren hinterlassen habe.

Ob die SPD mit dieser Mischung aus Erfahrung und einzelnen neuen Gesichtern tatsächlich den Spagat zwischen Tradition und Aufbruch schafft, wird sich erst im neuen Rat zeigen müssen.

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