Zahlreiche Bäume stürzen auf Straßen und Wege
Solingen – Der Herbst hat in der Klingenstadt am Samstag seine ganze Kraft gezeigt. Schon in den frühen Morgenstunden prasselte Regen unaufhörlich auf die Dächer, während Bindböen durch die Straßen fegten. Erst am Abend soll sich das Wetter beruhigen – ein erster Vorgeschmack auf die ungemütliche Jahreszeit.
Für die Feuerwehr bedeutete das: Hochbetrieb. Immer wieder schrillten die Melder, immer neue Einsatzstellen tauchten auf. Besonders deutlich wurde die Gewalt des Sturms auf der Korkenziehertrasse, wo ein Baum den aufgeweichten Boden nicht mehr hielt. Quer über die beliebte Freizeitstrecke lag der Stamm – Spaziergänger und Radfahrer mussten umkehren, bis die Einsatzkräfte mit Motorsägen anrückten und die Trasse wieder freiräumten.
Doch nicht nur dort war Hilfe gefragt. Am Mohnweg, an der Hasselstraße, am Roggenkamp oder auch an der Altenhofer Straße kippten Bäume um, blockierten Wege und gefährdeten den Verkehr. An der Dültgenstaler Straße zeigte sich ein ähnliches Bild: Feuerwehrleute arbeiteten sich durch nasses Geäst, während der Wind weiter an den Ästen zerrte.
„Es waren vor allem kleinere Bäume und lose Äste, die uns beschäftigt haben“, hieß es am Abend aus der Leitstelle. Doch in der Summe kam einiges zusammen – und die Männer und Frauen der Feuerwehr waren über Stunden stadtweit unterwegs. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Windböen von bis zu 75 Kilometern pro Stunde gewarnt. Die Prognose erwies sich als zutreffend – und für die Solinger Feuerwehr als Herausforderung.












