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Dies & DasHerbsttagung in der Stadtkirche: Synode berät über Zukunft des Kirchenkreises

Herbsttagung in der Stadtkirche: Synode berät über Zukunft des Kirchenkreises

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Solingen – Zu ihrer Herbsttagung tritt am kommenden Wochenende die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen in der Evangelischen Stadtkirche Mitte am Fronhof zusammen. Ein wichtiges Thema wird der Vorschlag des Solinger Kreissynodalvorstands (KSV) sein, eine Fusion mit den Nachbarkirchenkreisen Düsseldorf-Mettmann und Niederberg anzustreben. In vielen Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland wird aktuell über Fusionen nachgedacht. „Wir werden bis 2030 absehbar zu klein, um als Solinger Kirchenkreis eigenständig zu bleiben“, erklärt Superintendentin Dr. Ilka Werner. Mit der Eigenständigkeit seien Gremien- und Verwaltungsaufgaben verbunden, die einen zu kleinen Kirchenkreis überlasten und in einem größeren Kirchenkreis effizienter zu leisten seien. Darum habe die Frage eines möglichen Zusammengehens mit einem oder mehreren Partnern schon länger auf der Tagesordnung gestanden. Zum Gebiet des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann gehören neben der Stadt Mettmann auch Hilden, Haan und Ratingen. Zum Kirchenkreis Niederberg gehören unter anderem Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath.

Im Sommer 2025 hatte es erste Vorgespräche mit den beiden Nachbarkirchenkreisen gegeben. Bei einer gemeinsamen Sitzung aller drei Kreissynodalvorstände war dann Anfang November verabredet worden, den drei beteiligten Synoden vorzuschlagen, im Januar 2026 den Fusionsprozess zu starten. „Wenn alle Synoden zustimmen und dieser Prozess erfolgreich verläuft, rechnen wir mit drei bis vier Jahren, bis der neue Kirchenkreis Realität werden kann“, beschreibt Superintendentin Werner die kommende Herausforderung: „Auf dem Weg dahin müssen die Synoden noch verschiedene wichtige Entscheidungen treffen. Alle Gemeinden werden eng eingebunden, und am Ende muss die Landeskirche das Ergebnis genehmigen.“ Ziel des Solinger KSV sei es, so Werner, dass die Solinger Gemeinden innerhalb des neuen Kirchenkreises eine Region bilden, in der dann die Beschlüsse für die Solinger „Klingenkirche“ umgesetzt werden.

Am Freitagabend werden zunächst Finanzangelegenheiten beraten: Unter anderem müssen die Haushalte des Kirchenkreises und des Diakonischen Werks Solingen für 2026 beschlossen werden. Am Abend wird es dann noch Glückwünsche für Pfarrerin Astrid Klumb geben: Die 59-jährige Theologin begleitet seit 25 Jahren als Klinikseelsorgerin Kranke sowie deren Angehörige und Mitarbeiter am Städtischen Klinikum Solingen und viele Jahre lang in der St. Lukas-Klinik bis zu deren Schließung.

Für Samstag stehen zunächst der jährliche Bericht von Superintendentin Ilka Werner und die Berichte der Gemeinden auf der Tagesordnung, bevor die Synode dann über den Einstieg in den Fusionsprozess entscheiden soll. Danach soll es im Rahmen des Zukunftsprozesses „Klingenkirche 2030“ um die Umsetzung der beschlossenen Personalplanung und um nächste Schritte der Gebäudebedarfsplanung gehen.

Für Samstagmorgen ist auch ein Grußwort des neuen Oberbürgermeisters Daniel Flemm angekündigt.

Die Synode beginnt am Freitag, 14. November, um 18.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Mitte, Kirchplatz 14, 42651 Solingen. Der Ohligser Pfarrer Klaus Hammes wird die Predigt halten. Nach einem Imbiss beginnen dann im Bürgersaal die Synodalberatungen mit dem Bericht der Superintendentin. Am Samstag, 15. November, startet der zweite Synodentag um 8.30 Uhr mit einer Andacht von Prädikantin Miriam Hindenberger aus Ohligs. Die Synodaltagungen sind grundsätzlich öffentlich.

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