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Sport & FreizeitNiederlage in Kiel - BHC gehen am Ende die Kräfte aus

Niederlage in Kiel – BHC gehen am Ende die Kräfte aus

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Die Bergischen Löwen liefern in Kiel starken Kampf, müssen sich aber 35:43 geschlagen geben

Kiel – Der Bergische HC hat beim Deutschen Rekordmeister THW Kiel eine engagierte Leistung gezeigt, am Ende jedoch den hohen Kräftenverschleiß der letzten Wochen zu spüren bekommen. In einer temporeichen und torreichen Partie unterlag das Team von Arnor Gunnarsson und Markus Pütz mit 35:43 (22:24).

Schon in der ersten Halbzeit bekamen die knapp 10.000 Zuschauer in der Kieler Wunderino-Arena ein rasantes Bundesligaspiel zu sehen. Beide Teams setzten auf Geschwindigkeit, die Abwehrreihen kamen kaum zur Ruhe. Zwar lag der klare Favorit aus Kiel meist leicht vorne, doch die Löwen hielten mit hoher Effizienz im Angriff dagegen.

Besonders die Außenpositionen wussten zu überzeugen: Lukas Becher und Yannick Fraatz nutzten ihre Startelfchancen und trafen sieben beziehungsweise sechsmal. Im Rückraum waren die Wechselmöglichkeiten des BHC dagegen stark eingeschränkt – wie schon im Pokal-Achtelfinale gegen Hannover standen nur vier Akteure zur Verfügung. Dennoch überzeugten Eloy Morante Maldonado, Sören Steinhaus, Johannes Wasielewski und Nico Schöttle vor der Pause mit viel Durchschlagskraft.

Bis zum 20:20 blieb die Partie völlig offen. Erst kurz vor der Halbzeit setzten sich die Gastgeber leicht ab (24:22). Nach dem Seitenwechsel gerieten die Gäste dann jedoch zunehmend ins Hintertreffen. Einige technische Fehler und nachlassende Chancenverwertung ließen die Kieler davonziehen. Der entscheidende Bruch kam beim Stand von 30:28 – ein 5:0-Lauf des THW entschied die Begegnung endgültig.

Trotzdem verkaufte sich der BHC teuer. Angesichts der hohen Belastung durch das Pokalspiel mit zwei Verlängerungen und der dünnen Personaldecke war die Leistung achtbar – auch wenn die Abwehrleistung mit 43 Gegentoren schlicht zu wenig war, um beim Favoriten etwas Zählbares mitzunehmen.


Stimmen zum Spiel

Markus Pütz (Co-Trainer BHC):
„Es war ein sehr hektisches Spiel, das viel Thermik erzeugt hat. In der ersten Halbzeit machen wir es richtig gut, aber 43 Gegentore sind einfach zu viel. Der Minus-Fünf-Lauf nach der Pause hat uns wehgetan. Trotzdem muss ich die Mannschaft loben – nach dem Pokalfight haben wir viel improvisieren müssen. Das war heute ein Bonusspiel, das wir schnell abhaken.“

Filip Jicha (Trainer THW Kiel):
„Es war ein intensives Spiel mit vielen Emotionen. Wir sind personell angeschlagen und einige Spieler sind krank – deshalb freut es mich besonders, dass wir so auftreten konnten. Ich denke, beide Teams können sich schon aufs Rückspiel freuen.“

Fabian Gutbrod (BHC):
„Wir haben über weite Strecken einen guten Kampf geliefert. Natürlich steckte uns das Pokalspiel noch in den Knochen. Im Angriff war das ordentlich, aber in der Abwehr nicht gut genug, um Punkte mitzunehmen. Das Ergebnis fällt zu hoch aus.“

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