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Gut gerüstet für Schnee und Eis: Solingens Winterdienst rüstet sich die kalte Jahreszeit

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Solingen – Der nächste Winter kann kommen: Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) haben bereits zahlreiche Fahrzeuge umgerüstet, Räumschilde angebaut und das Lager mit rund 1.200 Tonnen Streusalz gefüllt. Damit ist der Winterdienst bestens darauf vorbereitet, Straßen und Wege in der Klingenstadt auch bei Schnee und Glätte sicher befahrbar zu halten.

Etwa 1.300 Straßen gehören zum Einsatzgebiet. Wie gewohnt stehen die wichtigsten Verkehrsachsen, steile Abschnitte sowie Strecken für Busse und Rettungsdienste an erster Stelle. Erst wenn diese gesichert sind, folgen Nebenstraßen und weniger befahrene Bereiche.

Die Vorbereitungen beginnen bereits jetzt. Mehrere Wochen vor dem ersten Frost. Viele Fahrzeuge, die im Sommer zum Bewässern oder Transportieren genutzt werden, erhalten im Winter Schneepflüge und Streusalzaufsätze. So werden sie zu vielseitigen Helfern, die bei jeder Witterung einsatzbereit sind.

Foto: Lars Schulz

Die Topografie Solingens erfordert eine besonders flexible Einsatzplanung. Zwischen den tieferen Lagen in Ohligs und den Höhenzügen rund um die Krahenhöhe und Schloss Burg liegen über 200 Meter Höhenunterschied – und oft auch völlig unterschiedliche Wetterbedingungen. Während es oben bereits schneit, kann es unten noch regnen. Deshalb passen die TBS ihre Einsätze laufend den aktuellen Bedingungen an.

Bis zu 130 Mitarbeiter stehen in der großen Rufbereitschaft zur Verfügung, die meist zwei Tage im Voraus aktiviert wird. Außerhalb dieser Zeit ist ein kleineres Team im Einsatz, das bei plötzlich auftretender Glätte oder Schneefall kurzfristig ausrückt. Da langfristige Prognosen immer unzuverlässiger werden, orientiert sich der Winterdienst vor allem an präzisen Kurzfristdaten.

Auch die Fahrer gehen motiviert in die Saison. Sie schätzen die abwechslungsreichen Einsätze, die oft frühmorgens oder am späten Abend stattfinden. Um die Sicherheit zu gewährleisten, setzen die TBS auf regelmäßige Pausen und Fahrerwechsel – besonders bei langen Schichten. Vorrang hat die Sicherung der Hauptverkehrswege und bekannter Gefahrenstellen. Das eingesetzte Streusalz ist lagerstabil und auf eine möglichst geringe Umweltbelastung ausgelegt.

Die TBS bitten die Verkehrsteilnehmer darum, den Winterdienst zu unterstützen: Streufahrzeugen sollte genügend Platz gelassen und riskante Überholmanöver vermieden werden. Zudem können zugeparkte Straßen im schlimmsten Fall dazu führen, dass bestimmte Bereiche gar nicht erst erreicht werden können und somit auch nicht geräumt und gestreut werden kann.

In einer großen Halle lagern die Technischen Betriebe Solingen aktuell rund 1.200 Tonnen Streusalz (Foto: Lars Schulz)

Über den Landesbetrieb Straßen.NRW ist eine kontinuierliche Nachlieferung von Streusalz gesichert, sodass auch längere Einsatzzeiten problemlos bewältigt werden können.

Auch für die Bürger gibt es einige Tipps: Wer wenig Erfahrung bei Schnee hat, sollte das Auto besser stehen lassen und den Bus nutzen. Und wer etwas früher losfährt, trägt dazu bei, den Berufsverkehr zu entzerren.

Mit moderner Technik, guter Organisation und einem engagierten Team blickt der Solinger Winterdienst zuversichtlich auf die kommenden Monate. Sobald Schnee und Eis einsetzen, stehen die Mitarbeiter bereit – für sichere Straßen in der ganzen Stadt.

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