Solingen – Bereits am 16. Oktober stießen Spaziergänger in einem Waldstück nahe des Drachensees bei Furth im bayerischen Landkreis Cham auf eine stark verweste, bereits skelettierte Leiche. Eine DNA-Analyse brachte nun traurige Gewissheit: Es handelt sich um einen seit Februar 2024 vermissten Mann aus Solingen. Das bestätigte jetzt die bayerische Landespolizei.
Der 53-Jährige soll sich zuletzt in einem Hotel im Raum Regensburg aufgehalten haben. Danach verlor sich jede Spur, obwohl die Polizei öffentlich nach Hinweisen suchte und nationale wie internationale Vermisstenmeldungen abgeglichen wurden. Trotz dieser umfassenden Maßnahmen blieb der Verbleib des Mannes monatelang ungeklärt. Auch die Solinger Nachrichten berichteten damals über den Vermissten.
Für die Angehörigen endet nun eine lange Zeit der Ungewissheit. Die Kriminalpolizei Regensburg konzentriert sich aktuell auf die Klärung der genauen Todesumstände. Die Staatsanwaltschaft hat dazu ein chemisch-toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben, um mögliche Hinweise zur Ursache zu gewinnen. Laut Polizei werde weiterhin „in alle Richtungen“ ermittelt.











