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Kunst & KulturEwigkeitssonntag in Solingen: Ein Tag für Erinnerung, Hoffnung und Gemeinschaft

Ewigkeitssonntag in Solingen: Ein Tag für Erinnerung, Hoffnung und Gemeinschaft

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Solingen – Wenn am 23. November 2025 der Toten- oder Ewigkeitssonntag begangen wird, zieht es viele Menschen in Solingen auf die neun evangelischen Friedhöfe der Stadt. Sie besuchen die Gräber verstorbener Angehöriger, halten inne und erinnern sich. Auch in den evangelischen Kirchengemeinden steht dieser besondere Tag am Ende des Kirchenjahres im Zeichen des Gedenkens, des Nachdenkens über die eigene Endlichkeit und der christlichen Hoffnung auf eine Zukunft bei Gott.

In der Lutherkirche können Besucher nach dem Gottesdienst betrachten, was Konfirmanden zum Thema „Hoffnung über den Tod hinaus“ kreativ erarbeitet haben. In allen Gemeinden des Kirchenkreises laden Gottesdienste und Andachten dazu ein, verstorbene Menschen liebevoll in den Blick zu nehmen und zugleich die stärkende Gemeinschaft mit anderen Trauernden zu erleben. Auch im Kulturzentrum Cobra wird ein Gottesdienst gefeiert. Alle Orte und Zeiten sind unter www.klingenkirche.de zu finden.


Lutherkirchengemeinde

Schon am Samstagnachmittag beginnt hier ein besonderes Konfi-Projekt rund um Tod und Ewigkeit. Pfarrer Christian Lerch und Jugendleiterin Claudia Wahl begleiten die Jugendlichen zu einem Beerdigungsinstitut und auf den Friedhof Regerstraße. Eine Andacht in der Friedhofskapelle stellt die Frage nach dem Umgang mit dem Tod und nach christlicher Hoffnung. Anschließend gestalten die Jugendlichen sogenannte „Ewigkeitskisten“, kleine persönliche Visionen der „Wohnung bei Gott“.

Am Sonntag werden diese Kisten in der Kirche ausgestellt. Der „Himmel und Erde“-Gottesdienst beginnt um 11.00 Uhr (geöffnet ab 10.00 Uhr). Für die im vergangenen Kirchenjahr Verstorbenen können Kerzen entzündet werden. Danach gibt es ein gemeinsames Mittagessen.


Widdert

In der Evangelischen Kirche Widdert beginnt um 17.00 Uhr das „Fest der Erinnerung“. Gäste können ein Gericht mitbringen, das an den verstorbenen Menschen erinnert, sowie ein Foto. Musik, Segnung und stille Rückzugsmöglichkeiten gehören dazu. Anmeldung unter Tel. 0212/809928.


Ketzberg

Der Gottesdienst startet um 10.30 Uhr in der Ketzberger Kirche. Am Eingang wird abgefragt, ob im Gottesdienst an Verstorbene erinnert werden soll – unabhängig davon, wie lange ihr Tod zurückliegt. Das benachbarte Gemeindehaus ist von 11.30 bis 16.00 Uhr geöffnet und lädt zu Begegnung bei Essen und Trinken ein.


Merscheid

Unter dem Motto „Erinnern – trauern – hoffen“ beginnt der Gottesdienst in der Friedhofskapelle Wissmannstraße um 10.00 Uhr.
Im Kulturzentrum Cobra folgt um 11.00 Uhr der inklusive „Lebensfarbengottesdienst on tour“ mit viel Musik und anschließendem Kaffeetrinken.


Gräfrath

Der Gottesdienst startet um 10.30 Uhr in der Evangelischen Kirche am Gräfrather Markt. Die Namen der Verstorbenen werden verlesen und Kerzen angezündet.


Dorp

In der Dorper Kirche beginnt der Gottesdienst um 11.00 Uhr. Um 12.15 Uhr folgt eine Andacht auf dem Friedhof Grünbaumstraße mit dem Verlesen der Namen. Den ganzen Tag hängen dort Erinnerungskarten zur Mitnahme aus – unabhängig vom Besuch der Andacht.


Stadtkirchengemeinde

Der Gottesdienst in der Stadtkirche Mitte beginnt um 11.00 Uhr. Angehörige wurden persönlich eingeladen, die Namen werden verlesen, eine Kerze kann mitgenommen werden. Das Café Gloria ist anschließend geöffnet.


Wald

In der Walder Kirche beginnt der Gottesdienst mit Kantorei um 11.00 Uhr. Namen Verstorbener können von den Besuchern genannt werden; Kerzen werden als Zeichen der Hoffnung entzündet.
Um 16.00 Uhr findet auf dem Walder Friedhof Wiedenkamper Straße eine Gedenkandacht mit Posaunenchor statt.


Rupelrath

Die Andacht in der St. Reinoldi Kapelle beginnt um 15.00 Uhr. Angehörige wurden persönlich eingeladen und erhalten zum Advent einen Weihnachtsstern mit Karte.


Ohligs

Der Gottesdienst findet um 10.15 Uhr in der Kapelle auf dem Evangelischen Friedhof Bonner Straße statt. Es singt der Frauenchor „wOHLklang“.


Stichwort: Ewigkeits- oder Totensonntag

Der Ewigkeitssonntag gehört seit der Reformation zum evangelischen Kirchenjahr und erinnert an die christliche Hoffnung auf die Auferstehung und die Gemeinschaft mit Gott. Seit 1816 trägt er durch König Friedrich Wilhelm III. auch einen staatlichen Charakter als Totengedenktag. Mit ihm endet das Kirchenjahr, bevor am 1. Advent ein neues beginnt.


Ein Tag, der tröstet, verbindet und ermutigt – dazu sind alle Solinger herzlich eingeladen.

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