Solingen – Die FDP-Ratsgruppe Solingen zeigt sich erfreut über die angekündigte Anbindung des Gewerbegebietes Scheuren an die Viehbachtalstraße. Gleichzeitig übt sie deutliche Kritik an Überlegungen, im Gegenzug den lange diskutierten Autobahnanschluss zur A3 aufzugeben.
„Dass dieser Schritt nun endlich kommt, ist lange überfällig“, erklärt Nina Brattig, Vorsitzende der FDP-Ratsgruppe. Die neue Verbindung werde nicht nur die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets verbessern, sondern auch zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs beitragen. „Das stärkt die lokale Wirtschaft und verbessert zugleich die Situation für viele Anwohnerinnen und Anwohner“, betont Brattig.
Für Irritation sorgt jedoch ein Bericht in der Solinger Presse, demzufolge mit der geplanten Anbindung an die Schnellstraße nun offenbar der politisch gewünschte Anschluss an die A3 entfallen könnte. Die Liberalen können diesen möglichen Kurswechsel nicht nachvollziehen.
„Es ist für uns nicht nachvollziehbar, wie man einerseits ein Ziel erreicht und gleichzeitig ein anderes, ebenso wichtiges Projekt einfach aufgibt“, so Brattig. „Wir Liberale halten klar am Autobahnanschluss fest. Solingen braucht eine leistungsfähige Anbindung an die A3 — für Unternehmen, für Pendler und für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“
Die FDP fordert daher, beide Infrastrukturprojekte gleichermaßen voranzutreiben: Sowohl die jetzt auf den Weg gebrachte Anbindung an die Viehbachtalstraße als auch den Autobahnanschluss an die A3. „Nur so schaffen wir echte Entlastung und stärken Solingen nachhaltig als Wirtschaftsstandort“, unterstreicht Brattig.











