Solingen – Am Sonntag, 30. November, leuchtet das Theater und Konzerthaus in Solingen in den Abendstunden grün. Die Stadt beteiligt sich damit erneut am weltweiten Aktionstag „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“, an dem über 1.500 Städte in mehr als 70 Ländern ein gemeinsames Zeichen für Menschenrechte und den Wert des Lebens setzen.
Seit 2002 ruft die internationale Gemeinschaft Sant’Egidio gemeinsam mit Amnesty International zu diesem Aktionstag auf, um die Öffentlichkeit für das Thema Todesstrafe zu sensibilisieren. Solingen ist dem Bündnis 2017 auf Initiative der lokalen Amnesty-Gruppe mit einstimmigem Ratsbeschluss beigetreten und unterstützt seither jährlich die Aktion.
Von 18.30 bis etwa 23.00 Uhr wird die Glasfront des Theaters von innen grün illuminiert – als leuchtendes Symbol der Hoffnung in Zeiten globaler Krisen. Auf dem Rasen vor dem Gebäude macht zudem ein großes Transparent mit der Botschaft „Die Todesstrafe stoppen!“ auf die weltweite Problematik aufmerksam.
Amnesty International betont, dass die Todesstrafe vor allem finanziell benachteiligte Menschen und marginalisierte Gruppen trifft und häufig aus politischen Gründen verhängt wird. In zahlreichen Ländern drohen Hinrichtungen etwa wegen Drogendelikten, Korruption oder sogar Homosexualität. Weltweit werden jedes Jahr Tausende Menschen durch staatliche Gewalt hingerichtet.
Mit der grünen Beleuchtung setzt Solingen ein klares Zeichen: für Menschenwürde, Menschenrechte – und gegen jede Form staatlicher Tötung.











