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SolingenSolingen: Nachfrage nach Arbeitskräften wächst – dennoch mehr Arbeitslose als im Vorjahr

Solingen: Nachfrage nach Arbeitskräften wächst – dennoch mehr Arbeitslose als im Vorjahr

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Bergisches Land – Im Bergischen Städtedreieck zeigt sich der Arbeitsmarkt im November mit leichten Bewegungen nach unten, bleibt jedoch im Jahresvergleich angespannt. In Solingen sind aktuell 7.351 Personen ohne Job. Gegenüber Oktober bedeutet das einen Rückgang um gut zwei Prozent, dennoch liegt die Zahl klar über dem Niveau des vergangenen Jahres, als noch knapp 7.000 Menschen arbeitslos gemeldet waren.

Besonders ins Auge fällt die Entwicklung bei denjenigen, die schon länger ohne Beschäftigung sind: In Solingen ist diese Gruppe innerhalb eines Jahres um 238 Personen gewachsen. Damit gelten inzwischen 3.505 Menschen als langzeitarbeitslos. Parallel dazu nimmt die Arbeitsagentur wahr, dass mehr Personen direkt aus einer vorherigen Anstellung heraus arbeitslos werden und anschließend längere Zeit benötigen, um wieder beruflich Fuß zu fassen.

Trotz dieser Entwicklungen betont die Arbeitsagentur eine gewisse Stabilität im regionalen Arbeitsmarkt. Der Rückgang zum Vormonat wird dort als Hinweis gewertet, dass sich der Markt gegenwärtig robust zeigt – auch wenn die Rahmenbedingungen nach wie vor schwierig bleiben.

Im aktuellen Berichtsmonat meldeten sich in Solingen annähernd 1.100 Menschen arbeitslos, darunter 411 Personen unmittelbar aus Erwerbstätigkeit. Gleichzeitig konnten 1.261 Personen ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden.

Die Arbeitslosenquote Solingens liegt weiterhin bei 8,3 Prozent. Zusammen mit den Quoten aus Wuppertal (10,8 Prozent) und Remscheid (7,5 Prozent) ergibt sich für das gesamte Städtedreieck eine Quote von 9,6 Prozent und insgesamt 32.188 gemeldete Arbeitslose.

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