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SolingenSenioren-Union Solingen startet Stadtspaziergänge für mehr Sicherheit im Alltag

Senioren-Union Solingen startet Stadtspaziergänge für mehr Sicherheit im Alltag

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Solingen – Die Senioren-Union der CDU Solingen will die Stadt für ältere Menschen sicherer und barriereärmer machen – und geht dafür wortwörtlich auf die Straße. Der Vorstand hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, künftig regelmäßig Stadtspaziergänge durchzuführen, um Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen und an die zuständigen Stellen zu melden. Ziel ist es, Risiken zu vermeiden, die im schlimmsten Fall zu Stürzen und schwerern Verletzungen führen können.

Im Mittelpunkt steht dabei eine präventive Gestaltung der städtischen Umwelt: Es geht um „umweltbezogene Prävention“, also darum, Stolperfallen und Barrieren im öffentlichen Raum aufzuspüren und zu beseitigen. Gefordert werden unter anderem intakte Gehwege, Bänke mit Lehnen und Armstützen, ausreichend helle Straßenbeleuchtung, Straßenübergänge an den richtigen Stellen, entsprechend abgesenkte Bordsteine, sichere Treppen mit Handläufen und Stufenmarkierungen, barrierefreie Zugänge zumindest zu allen öffentlichen Gebäuden, eine verständliche Stadtbeschilderung sowie ausreichend öffentliche Toiletten.

Der erste Stadtspaziergang fand im November 2025 statt. Einige Vorstandsmitglieder der Senioren-Union waren gemeinsam mit Jan-Tobias Welzel, Teilbetriebsleiter der Technischen Betriebe Solingen, in der Innenstadt unterwegs. Das begangene Teilstück umfasste Kölner Straße, Linkgasse, Hauptstraße, Goerdelerstraße, Klosterwall, Fronhof, Kirchstraße und Kirchgasse.

Auf der Runde wurde eine ganze Reihe von Mängeln festgehalten: So wurde unter anderem eine defekte Fahrbahndecke im Bereich des Busbahnhofs festgestellt, außerdem ist der Straßenbelag im gesamten Bereich der Fußgängerzone erneuerungsbedürftig. Die Stelen in der Innenstadt sind vielerorts verschmutzt. In der Linkgasse, am Fronhof und in der Hauptstraße sind Umzäunungen von Baumscheiben beschädigt. In der Hauptstraße fehlt zudem ein Spielgerät.

Zwei ehemalige Telefone der Telekom machen einen völlig heruntergekommenen Eindruck, Elektrokästen im Bereich Hauptstraße/Entenpfuhl haben defekte Türen, an einer Stele am Entenpfuhl wurde ein Folienschutz abgerissen. Auch eine verschmierte Trafostation im Bereich Entenpfuhl/Goerdelerstraße fiel negativ auf. Als besonders problematisch gilt ein Poller im Straßenraum Hauptstraße/Klosterwall, der als gefährliche Stolperfalle eingestuft wurde. Hinzu kommen mangelhafte Beleuchtungssituationen am Fronhof und in der Kirchgasse (Bereich „Löwen“), die insbesondere für ältere Menschen in der Dunkelheit ein Risiko darstellen.

Die Senioren-Union kündigt an, weitere Stadtspaziergänge folgen zu lassen: Zunächst soll der Innenstadtbereich systematisch in den Blick genommen werden, danach sind auch Begehungen in den übrigen Stadtteilen geplant.

Interessierte Solinger – insbesondere Seniorinnen und Senioren – sind eingeladen, sich zu beteiligen und ihre Sicht auf Gefahrenstellen einzubringen. Wer bei den Spaziergängen mitmachen möchte, kann sich bei Hansjörg Schweikhart melden. Entweder telefonisch unter 0212 / 15318 oder per E-Mail an hj.schweikhart@solingen.de.

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