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Mit Löwenherz ins Lidl Final4 – BHC feiert historischen Abend in der Unihalle

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Bergisches Land – Der Bergische HC hat ein Handballfest entfacht, das in die Vereinsgeschichte eingehen wird. Mit einer fabelhaften Leistung und einem überragenden 30:23 (12:9)-Sieg über die MT Melsungen sicherten sich die Löwen erstmals seit zehn Jahren erneut das Ticket für das Lidl Final4. Vor ausverkaufter Kulisse und 3.000 frenetischen Fans in der Wuppertaler UNIHALLE zeigte die Mannschaft von Markus Pütz eine beeindruckende Vorstellung – getragen von Leidenschaft, taktischer Disziplin und einem Christopher Rudeck in absoluter Galaform.

Schon vor dem Anpfiff sorgte der BHC für Jubel: Rechtsaußen Julian Fuchs verlängerte seinen Vertrag bis 2029 und rechtfertigte diese Entscheidung sofort mit einer bärenstarken Partie. „Julian hat sich vom unscheinbaren Rechtsaußen zu einer festen Größe entwickelt“, lobte Sportchef Fabian Gutbrod. Und Fuchs selbst? „Ich freue mich sehr, weiterhin Teil der BHC-Familie zu sein.“

Abwehrbollwerk und Rudeck-Show

Zwar starteten die Gäste aus Nordhessen mit einem 2:0-Lauf, doch danach übernahm der BHC das Kommando. Die Defensive um den erneut herausragenden Gerdas Babarskas ließ Melsungen kaum Luft zum Atmen. Und was dennoch durchkam, entschärfte Rudeck – teils spektakulär. Vier Siebenmeter vergab die MT, keiner fand den Weg ins Tor.

Die UNIHALLE bebte bei jeder Parade, die Stimmung trug die Löwen regelrecht durch die Partie. Mit nur neun Gegentoren zur Pause setzte der BHC ein Ausrufezeichen – und spätestens als Rudeck in Hälfte zwei sogar einen Tempogegenstoß von Nationalspieler Timo Kastening parierte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Kurz spannend – dann entfesselt

Nach dem Seitenwechsel drohte die Partie kurz zu kippen, als Melsungen auf 11:12 verkürzte. Doch ein Doppelpack von Aron Seesing, mustergültig vorbereitet von Sören Steinhaus, leitete die Wende endgültig ein. Im Anschluss nutzten Fuchs und Nico Schöttle zwei Ballgewinne zu Gegenstoßtoren – das 16:12 war der Brustlöser.

Fortan spielte nur noch der BHC: Steinhaus donnerte aus dem Rückraum, Noah Beyer traf von außen und vom Punkt, Seesing und Schöttle wuchteten vom Kreis ein – die Löwen trafen nun nach Belieben, während bei Melsungen Resignation sichtbar wurde.

„Das ist ein großer Tag für den Verein“, fasste Trainer Markus Pütz zusammen. „Wir haben es verdient, beim Final4 zu stehen. Die Abwehr und Christopher Rudeck waren der Schlüssel. Ein Riesenspiel!“

Euphorie und Humba – ein Abend für die Seele

Schon vor dem Schlusspfiff sang die Halle „Oh, wie ist das schön“ – und sie hatte Recht. Als der Abpfiff ertönte, verwandelte sich die UNIHALLE in ein Tollhaus. Sören Steinhaus dirigierte die Humba am Megafon, Spieler und Fans tanzten, jubelten und zelebrierten den Einzug ins Final4.

Auch Gutbrod zeigte sich begeistert: „Melsungen 60 Minuten lang vor solche Probleme zu stellen – das ist Wahnsinn. Wir haben uns dieses Final4 verdient.“

BHC trifft im Halbfinale auf Magdeburg

Am 18. und 19. April wartet nun das große Highlight in der Kölner LANXESS arena – und wie vor zehn Jahren heißt der Halbfinalgegner SC Magdeburg. Mit dieser Form und diesem unbändigen Löwenherz muss sich der BHC aber vor keinem Gegner verstecken.

Endstand: Bergischer HC – MT Melsungen 30:23 (12:9)

Der BHC gratuliert sich selbst zu einem magischen Abend – und eine ganze Region jubelt mit.

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