Solingen – Die lange angekündigte Sanierung der Wuppertaler Straße steht bevor: Ab Montag, 12. Januar, beginnen im Abschnitt zwischen Gräfrath – ab der Einmündung „In der Freiheit“ – und der Stadtgrenze zu Wuppertal umfangreiche Bauarbeiten. Als zuständiger Baulastträger verantwortet das Land Nordrhein-Westfalen die Maßnahme. Da gleichzeitig zahlreiche zusätzliche Arbeiten durchgeführt werden, haben Straßen.NRW und die Stadt Solingen die Technischen Betriebe Solingen (TBS) mit der Gesamtkoordination beauftragt.
Komplettpaket aus Straßenbau, Leitungen und Infrastruktur
Neben der Fahrbahnsanierung werden Gehwege erneuert, Haltestellen modernisiert, Oberleitungen und Beleuchtung ausgetauscht. An den Einmündungen Piepersberg und Roggenkamp werden zudem die Ampelanlagen ersetzt. Ein Schwerpunkt liegt im Leitungsbau: Glasfaserleitungen werden neu verlegt, Strom- und Wasserleitungen ausgetauscht.
Das Gesamtprojekt ist auf rund zwei Jahre angesetzt und gliedert sich in mehrere Bauphasen. Die Kosten von insgesamt rund vier Millionen Euro tragen das Land NRW, die Stadt Solingen und die Stadtwerke.
Neue Verkehrsführung – Roggenkamp wird zur Hauptroute
Um während der Bauzeit einen möglichst reibungslosen Verkehr zu gewährleisten, wird die Verkehrsführung angepasst. Am zentralen Knotenpunkt Wuppertaler Straße/Roggenkamp erhält die Verbindung zwischen Solingen-Zentrum und der A46 über Roggenkamp Vorrang – ähnlich einer abknickenden Vorfahrt. Nur der Obus aus Richtung Wuppertal und Fußgänger mit Grünanforderung unterbrechen diesen Verkehrsfluss.
Wer von Solingen nach Wuppertal fährt, kann dies weiterhin direkt tun – jedoch über verengte Fahrspuren und Tempo 30. Der Durchgangsverkehr in Gegenrichtung wird dagegen über Wuppertaler Westring und Corneliusstraße umgeleitet. Die Straße Piepersberg bleibt währenddessen als Ausfahrt zur Wuppertaler Straße gesperrt. Linksabbiegen vom Roggenkamp in Richtung Wuppertaler Straße ist ebenfalls nicht möglich.
Busverkehr bleibt weitgehend stabil
Die stark frequentierte Obuslinie 683 sowie der NachtExpress NE23 verkehren weiterhin auf ihrem üblichen Linienweg. Die Einmündung des Roggenkamps erhält hierfür eine Schranke, die ausschließlich Busse passieren können. Die Linie 690 passt ihren Linienweg an die neue Verkehrsführung an.
Regelungen für Anlieger und Fußgänger
Anlieger dürfen die Wuppertaler Straße in beiden Richtungen befahren. In Richtung Solingen endet sie jedoch an der Schranke zum Roggenkamp als Sackgasse; wer dorthin möchte, muss über Garnisonstraße oder Piepersberg ausweichen.
Während der Bauarbeiten entfallen zahlreiche Parkplätze. Fußgänger werden einseitig geführt. Informationsveranstaltungen für Anlieger fanden bereits statt, ergänzend wurden Handzettel verteilt und in den kommenden Tagen werden große Infotafeln aufgestellt.
Weitere Informationen online
Da es im Bauablauf zu Detailanpassungen kommen kann, informiert die Stadt laufend über Medien und die Projektwebsite unter https://www.sanierung-wuppertaler-strasse.solingen.de.












