Solingen – Der Winter hat die Klingenstadt fest im Griff. Der Deutscher Wetterdienst (DWD) hat am Mittwochnachmittag mehrere Warnungen für das Stadtgebiet herausgegeben. Bis in die späten Abendstunden ist mit Schneefall, Schneeverwehungen sowie glatten Straßen zu rechnen. Zusätzlich gilt eine Frostwarnung bis in den Donnerstagvormittag.
Schneefall und Schneeverwehungen – erhöhte Unfallgefahr
Seit dem frühen Nachmittag fällt verbreitet Schnee. Der DWD warnt vor Schneefall der Warnstufe 2 von 4, der zu einer geschlossenen Schneedecke führen kann. In Verbindung mit teils kräftigem Wind drohen außerdem Schneeverwehungen (ebenfalls Stufe 2 von 4). Diese können lokal die Sicht erheblich einschränken und insbesondere auf freien Strecken, Brücken und Anhöhen für unerwartete Glätte sorgen.
Massive Einschränkungen im Linienbusverkehr
Die winterlichen Straßenverhältnisse wirken sich auch deutlich auf den Linienbusverkehr aus. Nach Angaben der Verkehrsbetriebe kommt es im gesamten Stadtgebiet zu erheblichen Verspätungen und zahlreichen Ausfällen. Vereiste Fahrbahnen, festgefahrene Schneedecken sowie blockierte Streckenabschnitte erschweren einen planmäßigen Betrieb. Fahrgäste werden gebeten, mehr Zeit einzuplanen, alternative Verbindungen zu prüfen und sich kurzfristig über Änderungen zu informieren.
Frost bis Donnerstag – Vorsicht auch abseits der Straßen
Bereits seit den Mittagsstunden gilt zudem eine Frostwarnung. Die Temperaturen sinken unter den Gefrierpunkt, wodurch mögliche Frostschäden entstehen können. Neben vereisten Gehwegen und Treppen sind auch Wasserleitungen, Fahrzeugschlösser und Pflanzen betroffen.
Handlungsempfehlungen für Bürgerinnen und Bürger
Die Behörden raten zu erhöhter Vorsicht:
- Fahrten nach Möglichkeit verschieben oder mehr Zeit einplanen
- Winterreifen nutzen und defensiv fahren
- Fußgänger sollen auf rutschige Wege achten
- Fahrzeuge nicht unter schneebeladenen Bäumen abstellen
- Empfindliche Pflanzen schützen und Wasserleitungen prüfen
Der städtische Winterdienst ist mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz, dennoch können Straßen und Wege kurzfristig glatt bleiben. Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, die aktuellen Warnlagen regelmäßig zu verfolgen, da sich die Situation regional rasch ändern kann.
Mehr dazu unter https://www.wettergefahren.de.
Ausblick: Mit anhaltend niedrigen Temperaturen ist auch in der Nacht mit Glätte zu rechnen. Eine Entspannung der Lage wird erst nach Abklingen des Schneefalls und mit steigenden Temperaturen erwartet.












