Straßensanierung startet im Januar
Solingen – Am Montag, 19. Januar, beginnen die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Wuppertaler Straße. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Gräfrath, ab der Einmündung „In der Freiheit“, und der Stadtgrenze zu Wuppertal. Die Bauarbeiten werden in mehreren Phasen durchgeführt und sollen insgesamt rund zwei Jahre dauern.
Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden auch Gehwege, Haltestellen, Oberleitungen und die Straßenbeleuchtung modernisiert. Zudem tauschen die Bauarbeiter die Ampelanlagen an den Einmündungen Piepersberg und Roggenkamp aus. Ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme ist außerdem der Leitungsbau: Glasfaserkabel werden verlegt, Stromkabel und Wasserleitungen erneuert.
Verkehr soll möglichst fließen
Ziel der Bauplanung ist es, die Arbeiten unter laufendem Verkehr sicher umzusetzen und Staus so weit wie möglich zu vermeiden. Dafür wird die Verkehrsführung am zentralen Knotenpunkt Wuppertaler Straße/Roggenkamp angepasst. Die Verbindung zwischen Solingen-Zentrum und der Autobahn A46 über den Roggenkamp erhält Vorrang – ähnlich einer „abknickenden Vorfahrt“. Unterbrechungen gibt es nur, wenn der Obus unterwegs ist oder Fußgänger die Straße überqueren.
Autofahrer können weiterhin von Solingen nach Wuppertal fahren, müssen jedoch mit verengten Fahrspuren und Tempo 30 rechnen. Der Durchgangsverkehr von Wuppertal nach Solingen wird hingegen über den Wuppertaler Westring und die Corneliusstraße umgeleitet. Die Ausfahrt von der Straße Piepersberg zur Wuppertaler Straße ist gesperrt, ebenso das Linksabbiegen vom Roggenkamp.
Busverkehr bleibt größtenteils unverändert
Die stark genutzte Obuslinie 683 sowie der Nachexpress NE23 fahren weiterhin in beide Richtungen über die Wuppertaler Straße. An der Einmündung Roggenkamp wird jedoch eine Schranke installiert, die nur Busse passieren dürfen. Die Linie 690 passt ihren Linienweg an die neue Verkehrsführung an.
Einschränkungen für Anlieger und Fußgänger
Anlieger können die Wuppertaler Straße weiterhin in beide Richtungen befahren. In Richtung Solingen endet die Strecke jedoch an der Schranke zum Roggenkamp als Sackgasse. Um dorthin zu gelangen, müssen sie über die Garnisonstraße oder den Piepersberg ausweichen.
Im Baustellenbereich entfallen Parkplätze, und Fußgänger werden auf einer Straßenseite geführt. Je nach Baufortschritt kann es zu weiteren Anpassungen kommen. Aktuelle Informationen werden regelmäßig über die Medien sowie online veröffentlicht.
Kosten und Organisation
Die Bau- und Unterhaltungspflicht für die Bundesstraße liegt beim Land Nordrhein-Westfalen. Da jedoch auch zahlreiche städtische Arbeiten umgesetzt werden, haben der Landesbetrieb Straßenbau NRW und die Stadt Solingen die Technischen Betriebe Solingen (TBS) mit der Gesamtkoordination beauftragt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro und werden vom Land NRW, der Stadt Solingen und den Stadtwerken getragen.
Weitere Informationen sind online abrufbar unter https://sanierung-wuppertaler-strasse.solingen.de.











