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Regionalesver.di ruft zu bundesweitem Streik auf Autobahnen und Landesstraßen auf

ver.di ruft zu bundesweitem Streik auf Autobahnen und Landesstraßen auf

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Düsseldorf – Autofahrer in Nordrhein-Westfalen müssen sich am Dienstag, 20. Januar, landesweit auf mögliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Gewerkschaft ver.di ruft zu umfangreichen Warnstreiks in den Landesstraßenbauverwaltungen auf. Besonders betroffen sind die 28 Landestunnel in NRW, die am Dienstagnachmittag bestreikt werden sollen. Dadurch drohen Sperrungen, Umleitungen und lange Staus auf zahlreichen Verkehrsachsen.

Verkehrsleitstellen und Straßenmeistereien betroffen

Neben den Tunneln sollen auch Verkehrs- und Tunnelleitzentralen sowie Straßenmeistereien in den Arbeitskampf einbezogen werden. Da wichtige Überwachungs- und Steuerungsfunktionen zeitweise eingeschränkt sein können, sollen einzelne Tunnel aus Sicherheitsgründen geschlossen oder nur eingeschränkt betrieben werden. Pendlerinnen und Pendler sowie der Fernverkehr müssen daher mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Tarifverhandlungen als Auslöser der Proteste

Hintergrund der Warnstreiks ist der aus Sicht von ver.di unzureichende Verlauf der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder. In der zweiten Verhandlungsrunde habe die Tarifgemeinschaft deutscher Länder lediglich ein unkonkretes Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro pro Monat, um vor allem die unteren Lohngruppen zu entlasten. Auch Auszubildende sollen deutlich besser bezahlt werden.

Gewerkschaft fordert bessere Bezahlung

Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende von ver.di, betont die Bedeutung der Beschäftigten für die Verkehrssicherheit: „Straßen sind der Verkehrsträger Nummer eins in Deutschland. Tausende Kolleginnen und Kollegen sorgen täglich dafür, dass Autobahnen, Brücken und Tunnel sicher betrieben werden. Diese Verantwortung muss sich auch in der Bezahlung widerspiegeln.“

Notdienste sollen Sicherheit gewährleisten

Trotz der Arbeitsniederlegungen sollen Notdienste eingerichtet werden, um auf mögliche Notfälle reagieren zu können. Die grundlegende Verkehrssicherheit soll damit gewährleistet bleiben. Dennoch rechnet die Gewerkschaft mit spürbaren Einschränkungen für den Straßenverkehr in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Streiks auch in anderen Bundesländern angekündigt

Auch in anderen Bundesländern wie Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie bei der Autobahn GmbH des Bundes in Städten wie Köln, Hamburg oder Berlin sollen Warnstreiks stattfinden. Der Schwerpunkt der Proteste liegt jedoch klar in Nordrhein-Westfalen – mit besonders großen Auswirkungen durch die geplanten Tunnelstreiks.

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