Solingen – Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnern die Solinger GRÜNEN an die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung.
Parteisprecher Martin Münter betonte, dass das Gedenken nicht als bloßes Ritual verstanden werden dürfe, sondern mit einer Verpflichtung verbunden sei. Aus der Erinnerung erwachse die Verantwortung, sich entschieden gegen Antisemitismus, Rassismus und andere Formen von Menschenfeindlichkeit einzusetzen. Er verwies zudem auf die Gedenkveranstaltungen in Solingen, die auf ein aktives zivilgesellschaftliches Engagement hinweisen.
Auch Sprecherin Emily Staszel hob die Bedeutung des Engagements junger Menschen hervor. Sie würdigte deren Einsatz für die Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Schutz demokratischer Werte. Gleichzeitig dankte sie allen, die durch Bildungsarbeit, Gespräche und öffentliche Aktionen zur lebendigen Erinnerungskultur beitragen.
Die Fraktionsvorsitzenden Leon Kröck und Ruth Fischer-Bieniek unterstrichen, dass Erinnerungspolitik nicht auf Gedenkstätten beschränkt sei, sondern sich im aktuellen politischen Handeln widerspiegeln müsse. Insbesondere auf kommunaler Ebene bestehe die Verantwortung, Ausgrenzung, Hass und Relativierung entgegenzutreten und demokratische Werte in konkrete Entscheidungen umzusetzen.
Mit ihren Stellungnahmen rufen die Grünen in der Klingenstadt dazu auf, die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit als Grundlage für eine offene und solidarische Gesellschaft fortzuführen.











