von Kay Ganahl – Es gibt nichts, was nicht zu hinterfragen wäre. Menschen, Dinge und die Natur unterliegen einem stetigen Wandel. Wichtig ist es wohl, sich immer wieder darüber in Gesprächen auszutauschen.
Der Schriftsteller Armin Tofahrn, der in seiner Solinger „Philosophenhütte“ Gesprächsrunden stattfinden lässt, hatte in der neu gegründeten WhatsApp-Gruppe geschrieben: „Für wen soll diese Gruppe sein? Wer ernsthaft (oder mit Freude) ergründen möchte, wie sich die geistige Ebene aufbaut, wer gängige Glaubensmuster/Dogmen, hinterfragen will, der sei herzlich willkommen. Es wird nicht über Politik gesprochen, nicht diskutiert, sondern wir tauschen uns über Erfahrungen aus, stellen Fragen und suchen Erklärungen /Antworten.“ (Original-Zitat)
Es war in der „Philosophenhütte“ am Sonntag, 25. Januar, vormittags. Eine Gruppe von Menschen, insgesamt zehn an der Zahl, hatte sich eingefunden. Es begann mit einem literarisch-spirituellen Dialog zwischen Nini Schlicht und Armin Tofahrn zum Thema Tod. Beide sind ja bekannte Solinger Autoren und gerne bereit, sich auch mit den Abgründen des Daseins auseinanderzusetzen. Der Tod ist für viele Menschen wirklich kein angenehmes Thema.
Und Tofahrns Part war es, als der Tod auf Fragen des Lebens – der Part Nini Schlichts – zu antworten. Der Tod ist nach Tofahrn in seiner spirituellen Erhellung kein bloß biologisches Aus des Erdenlebewesens. Mit philosophischer Fantasie gab er verschiedensten Fragen Antwort, so dass in Solingen-Burg sogleich die Spannung unter Menschen aufkam, die für die Erhellung spiritueller und philosophischer Fragen nötig ist. Anschließend wurde in freier Rede und mit viel Verständnis für das spirituelle Denken und Fühlen, von allen über den Tod reflektiert, so dass die verschiedensten Auffassungen zur Geltung kamen, ohne dass gestritten wurde.
Im Geist des freundlichen Austausches von Meinungen, Eindrücken und Anschauungen wurden dann unter anderem das Universum, das mögliche Vorhandensein eines universellen Geistes, zumal verschiedenste Definitionen des Gottesbegriffes thematisiert. In unserer an das Materielle gefesselten Zeit traten so fantasievolle spirituelle Gebilde zu Tage, die freimütig geäußert wurden. Es war erstaunlich, wie stimmungsvoll und bisweilen auch heiter über derart abgründige und tiefgründige Themen gesprochen wurde.
Armin Tofahrn moderierte und erläuterte etwa zwei Stunden lang in der gewohnt warmen und empathischen Art, bisweilen auch mit humorvollen Anmerkungen, die bei früheren Gedankenaustauschen schon öfter für Freude sorgten.
Mit dieser Veranstaltung wurde eine Reihe, nämlich „Spirit in der Philosophie“ begonnen, in der sich alles um spirituelle Themen drehen soll. Am 2. März, um 10.30 Uhr wird der nächste Termin sein. Es können noch Menschen dazustoßen.
Bitte bei Armin Tofahrn per E-Mail anmelden unter: arto-Lit@web.de.











