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PolitikSPD-Fraktion fordert mehr Tempo bei der Wirtschaftsentwicklung - "Wir müssen die Chancen...

SPD-Fraktion fordert mehr Tempo bei der Wirtschaftsentwicklung – „Wir müssen die Chancen ergreifen!“

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SPD setzt auf zügige Entwicklung von Gewerbeflächen in der Klingenstadt

Solingen – Angesichts wachsender wirtschaftlicher Herausforderungen und steigender Anforderungen an den Standort Solingen fordert die SPD-Ratsfraktion eine beschleunigte Entwicklung bereits beschlossener Gewerbegebiete. In ihrer Sitzung am Mittwochabend im Gründer- und Technologiezentrum sowie bei der fourtexx GmbH von IHK-Präsident Henner Pasch sprach sich die Fraktion einstimmig für konkrete Schritte in diese Richtung aus.

„Die entsprechenden Anträge für den Rat am 5. März sind zügig verschickt worden“, erklärt Daniel Weber, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Vorsitzender der Solinger SPD. Nun sollen Gespräche mit anderen Ratsfraktionen folgen, um eine breite politische Unterstützung zu sichern.

Bereits im Rahmen des Masterplans Arbeit und Wirtschaft habe die SPD deutlich gemacht, dass bei konkreten Ansiedlungswünschen neben vorhandenen Brachflächen auch neue Gewerbegebiete in Betracht gezogen werden müssten. „Unternehmen können nicht zwei oder drei Jahre warten, bis alle rechtlichen Fragen geklärt sind“, betont Weber. Deshalb sollen die Gebiete Fürkeltrath II und Schrodtberg nun zügig entwickelt werden. Zudem soll Piepersberg-West vorab auf seine Eignung geprüft werden.

Ziel sei es, Gewerbeflächen zumindest rechtlich und planerisch vorzubereiten. „Wir müssen handlungsfähig bleiben“, so Weber. In zahlreichen Gesprächen mit Unternehmern, Verbänden und der Wirtschaftsförderung habe sich gezeigt, dass schnelle Entscheidungen derzeit entscheidend seien. Zudem gelte es, die neuen wirtschaftspolitischen Beschlüsse der Bundesregierung konsequent zu nutzen.

Gleichzeitig betont die SPD-Fraktion, dass ökologische und nachhaltige Aspekte weiterhin eine zentrale Rolle spielen. „Das Thema Nachhaltigkeit ist fest in unseren Leitsätzen verankert“, erklärt Sabine Vischer-Kippenhahn, planungs- und umweltpolitische Sprecherin der Fraktion. Vorgesehen seien unter anderem nachhaltige Bauweisen, Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur für E-Autos sowie die Sicherung oder Schaffung einer nennenswerten Zahl von Arbeitsplätzen.

„Nicht der reine Verkauf steht im Mittelpunkt, sondern der langfristige Erfolg“, ergänzt Weber. Geplant sei zunächst eine umfassende Vorplanung, ohne sofort Straßen oder Flächen zu erschließen. So könnten bei konkreten Ansiedlungen notwendige Bauarbeiten später schnell umgesetzt werden.

Unverändert bleibe zudem der Grundsatz, vorhandene Brachflächen vorrangig zu nutzen. Diese sollen weiterhin mit hoher Priorität angeboten werden, bevor neue Flächen in Anspruch genommen werden.

Mit ihrem Vorstoß will die SPD-Ratsfraktion nach eigenen Angaben die wirtschaftliche Zukunft Solingens sichern und den Standort für Unternehmen attraktiver machen. „Wir müssen die Chancen jetzt ergreifen“, fasst Weber zusammen.

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