Christian Götz, sozialpolitischer Sprecher der CDU Solingen: „Obdachlosigkeit darf uns nicht nur in den Wintermonaten beschäftigen“
Solingen – Mit einer aktuellen Anfrage im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und gesellschaftliche Teilhabe (ASGGT) am 17. Februar 2026 setzt die CDU-Fraktion ein deutliches Zeichen: Die Situation obdachloser Menschen in unserer Stadt soll langfristig und nachhaltig verbessert werden.
Unter der Überschrift „Wie können obdachlose Menschen in unserer Stadt noch besser unterstützt werden?“ macht die CDU deutlich, dass ihr das Thema weit über kurzfristige Hilfsangebote hinaus am Herzen liegt. Der sozialpolitische Sprecher der Fraktion, Christian Götz, betont: „Wir dürfen uns nicht nur in den Wintermonaten mit der Situation obdachloser Menschen beschäftigen. Obdachlosigkeit ist ein ganzjähriges gesellschaftliches Thema, das unsere volle Aufmerksamkeit verdient.“
Götz verweist darauf, dass Obdachlosigkeit nicht nur eine schwere persönliche Notlage für die Betroffenen darstellt, sondern auch Auswirkungen auf das Stadtbild und das soziale Miteinander hat. Trotz bestehender Hilfsangebote zeigten Gespräche mit Betroffenen und Fachkräften immer wieder, dass es noch Versorgungslücken gebe.
Dabei geht die CDU-Fraktion verantwortungsvoll mit den finanziellen Möglichkeiten der Stadt um. „Uns ist bewusst, dass viele sinnvolle Maßnahmen unter einem Finanzierungsvorbehalt stehen. Als finanziell angespannte Kommune können wir nicht alles umsetzen, was wünschenswert wäre“, erklärt Götz. Um keine falschen Erwartungen zu wecken, habe man sich daher zunächst bewusst für eine Anfrage statt für einen Antrag entschieden.
Ziel ist es, auf einer soliden Grundlage zu arbeiten. Eine umfassende Bedarfsanalyse soll zunächst zeigen, wo konkret Handlungsbedarf besteht. Darauf aufbauend möchte die CDU-Fraktion langfristig spürbare Verbesserungen erreichen: eine Reduzierung akuter Obdachlosigkeit, eine bessere gesundheitliche Versorgung, die Entlastung von Polizei, Rettungsdiensten und Krankenhäusern sowie einen Beitrag zum sozialen Frieden in unserer Stadt.
Für Christian Götz steht dabei vor allem der Mensch im Mittelpunkt: „Obdachlose Menschen sind Teil unserer Stadtgesellschaft. Wir müssen uns mit ihnen auseinandersetzen, ihre Situation ernst nehmen und den Dialog mit ihnen und den bereits engagierten Helferinnen und Helfern suchen.“
Mit ihrer Initiative zeigt die CDU-Fraktion, dass sie Verantwortung übernimmt und sich mit Augenmaß und Weitsicht für die Schwächsten in unserer Stadt einsetzt. Ziel ist eine solidarische Gemeinschaft, in der niemand übersehen wird – zu jeder Jahreszeit.











