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PolitikGrüne: Kritik an SPD-Plänen für Gewerbegebiet am Schrodtberg

Grüne: Kritik an SPD-Plänen für Gewerbegebiet am Schrodtberg

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Solingen – In einer Presseerklärung nehmen Bündnis 90/Die Grünen in Solingen Stellung zu den Plänen der SPD, den Landschaftsraum im Bereich Stöcken/Schrodtberg als Gewerbegebiet zu entwickeln. Die Grünen lehnen das Vorhaben ab und sehen darin eine Gefahr für Natur, Anwohner und das Vertrauen in politische Entscheidungen.

Die grüne Bezirksvertreterin in Mitte, Helga Bisier, betont in der Erklärung die ökologische Bedeutung des Gebietes: „Der Schrodtberg ist Teil des Grüngürtels, der die Stadt Solingen umgibt, und erfüllt gemeinsam mit dem Fleußmühler Bachtal eine wichtige Biotop-Funktion. Eine Umwandlung in ein Gewerbegebiet würde diese Funktion zerstören.“

Auch Dietmar Gaida, langjähriger Planungspolitiker der Grünen, äußert sich kritisch. Er verweist auf die schwierigen baulichen Voraussetzungen: „Die deutlich sichtbare Hanglage macht eine Bebauung teuer und schwierig. Zudem ist mit Klagen von Anwohnern zu rechnen, die das Projekt deutlich verzögern werden.“ Statt einer Entwicklung am Schrodtberg schlägt Gaida vor, bereits vorhandene Gewerbeflächen wie etwa am Birkenweiher zu nutzen.

Weiter erinnern die Grünen in ihrer Stellungnahme an frühere politische Zusagen. Im Masterplan Arbeit und Wirtschaft sei den Anwohnern zugesichert worden, dass lediglich der ehemalige Sportplatz für eine Gewerbeansiedlung genutzt werde. Eine Ausweitung auf weitere Flächen sei ausgeschlossen worden. „Wenn politische Beschlüsse nicht einmal ein Jahr Bestand haben, leidet das Vertrauen in die Politik“, heißt es in der Erklärung.

Abschließend fordern die Grünen, das Gebiet Stöcken/Schrodtberg als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen. Gleiches gelte für die Grünflächen Piepersberg West und Fürkeltrath II in Gräfrath, die aus Sicht der Partei eine wichtige ökologische Funktion erfüllen.

Mit ihrer Presseerklärung appellieren Bündnis 90/Die Grünen an Rat und Verwaltung, bei der Stadtentwicklung stärker auf Natur- und Klimaschutz sowie auf eine nachhaltige Flächennutzung zu achten.

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