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Dies & Das"Nie wieder ist jetzt!" – Solinger Musikprojekt wirbt für Demokratie und Menschenwürde

„Nie wieder ist jetzt!“ – Solinger Musikprojekt wirbt für Demokratie und Menschenwürde

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Engagement für gesellschaftliche Werte

Solingen – Unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“ setzen sich die evangelische Kreiskantorin Stephanie Schlüter und der Dorper Gemeindepfarrer Jo Römelt seit mehreren Jahren für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde ein. Im Rahmen ihrer Arbeit bei der Evangelische Kirche engagieren sie sich für ein respektvolles und offenes Miteinander. Mit einem gemeinsamen Lied und einem Musikvideo wollen sie diese Haltung öffentlich sichtbar machen. Seit dem 1. Februar ist das Projekt auf YouTube und weiteren Streamingplattformen abrufbar.

Entstehung des Liedes

Das Lied „Nie wieder ist jetzt!“ entstand Anfang 2024 im Zusammenhang mit der Aktion „Solingen leuchtet für Demokratie“. Stephanie Schlüter entwickelte die Melodie und den Refrain, während Jo Römelt den Text verfasste. Ziel war es, ein leicht mitsingbares Stück zu schaffen, das bei öffentlichen Veranstaltungen eingesetzt werden kann.

Seine Premiere feierte der Song am 24. Februar 2024 auf dem Neumarkt in Solingen, wo mehrere Hundert Menschen gemeinsam sangen. Seitdem wurde das Lied bei Kundgebungen und in Kirchengemeinden innerhalb und außerhalb der Stadt aufgeführt.

Positive Resonanz und professionelle Aufnahme

Die wachsende Nachfrage ermutigte die Initiatoren, das Lied professionell produzieren zu lassen. Mit Unterstützung aus dem regionalen Musikumfeld entstand im Solinger Studio von Valve Records unter der Leitung von Reinhard Finke eine hochwertige Aufnahme.

Ein eigens zusammengestellter Projektchor übernahm die Chorstimmen. Für die Beteiligten stand dabei nicht nur die musikalische Arbeit im Mittelpunkt, sondern auch das gemeinsame Anliegen, die Botschaft des Liedes weiterzutragen.

Zusammenarbeit mit Jugendlichen

Parallel zur Studioaufnahme entwickelte sich die Idee für ein Musikvideo. Diese entstand in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus dem Jugendcafé „Glorious“ in der Evangelischen Stadtkirche am Fronhof. Das Café versteht sich als Treffpunkt für junge Menschen, die sich regelmäßig für gesellschaftliches Engagement und demokratische Werte einsetzen.

Die Videoproduktion wurde durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht und gemeinsam mit den Jugendlichen konzipiert.

Inhalt und Gestaltung des Musikvideos

Das Musikvideo zeigt Menschen verschiedener Generationen aus Solingen. Mitwirkende sind unter anderem die Superintendentin Ilka Werner, die Vorsitzende des Vereins Max-Leven-Zentrum, Daniela Tobias, sowie Stephanie Schlüter und Jo Römelt selbst.

Auf der Treppe vor der Stadtkirche am Fronhof kommen alle Beteiligten zusammen, um den Refrain gemeinsam zu singen. In den Händen halten sie selbst gestaltete Schilder mit Begriffen wie „Menschlichkeit“, „Respekt“ und „Würde“.

Ziel des Projekts

Mit Lied und Video wollen die Initiatoren für Zusammenhalt in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit werben und ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung setzen – sowohl im Internet als auch im öffentlichen Raum. Nach ihrem Verständnis soll die Aussage „Nie wieder“ nicht nur eine historische Erinnerung bleiben, sondern auch im heutigen Handeln sichtbar werden.

Erste Erfolge

Bereits in den ersten 48 Stunden nach der Veröffentlichung wurde das Musikvideo auf YouTube mehr als 2.500 Mal aufgerufen. Schlüter und Römelt hoffen, dass ihr Projekt auch langfristig Aufmerksamkeit findet und Menschen dazu anregt, sich mit den Themen Demokratie und Menschenwürde auseinanderzusetzen.

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