Bergisches Land – Die Volksbank im Bergischen Land verstärkt den Schutz ihrer Geldautomaten weiter. Alle 38 Geräte in den Filialen sind nun mit speziellen Farbkassetten ausgestattet. Im Fall einer Automatensprengung wird das darin befindliche Bargeld eingefärbt und damit für Täter unbrauchbar gemacht.
Prävention steht im Vordergrund
Ziel der Maßnahme ist es vor allem, Straftaten von vornherein zu verhindern. „Potenzielle Täter sollen den Automaten gar nicht erst erreichen. Wir möchten unbedingt verhindern, dass bei einer Sprengung Menschen Schaden nehmen“, betont Vorstand Christian Fried. Neben der Gefährdung von Personen verursachen solche Taten auch erhebliche materielle Schäden.
Bereits bestehende Schutzmaßnahmen
Schon vor zwei Jahren hatte die Volksbank im Bergischen Land umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen in ihren 20 Filialen umgesetzt. Massive Rollgitter versperren seither nachts den Zugang zu den Geldautomaten. Zusätzlich installierte Alarmsysteme sollen mögliche Täter abschrecken und frühzeitig auf Einbruchsversuche aufmerksam machen.
Modernisierung der Technik
Die neuen Farbkassetten stellen einen weiteren wichtigen Baustein im Sicherheitskonzept dar. Austausch und Umrüstung der Geräte nahmen rund drei Monate in Anspruch, die Planung dauerte deutlich länger. Insgesamt wurden 23 Geldautomaten technisch nachgerüstet, während 15 neue Geräte angeschafft wurden. Diese erfüllen zugleich moderne Anforderungen an die Barrierefreiheit.
Großer Aufwand im laufenden Betrieb
Insgesamt sind nun 220 Farbkassetten im Einsatz. Der Umbau im laufenden Betrieb stellte die Bank vor besondere Herausforderungen. „Der Austausch war durchaus ein Kraftakt“, erklärt Fried. „Trotz Lieferengpässen und Fachkräftemangels ist er uns sehr gut gelungen.“
Klare Botschaft gegen Kriminalität
Mit den neuen Maßnahmen setzt die Volksbank im Bergischen Land ein klares Zeichen für mehr Sicherheit und Prävention. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende bestmöglich zu schützen und kriminellen Aktivitäten konsequent entgegenzuwirken.








