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Solingen setzt auf klare Regeln: Dauerhaftes Grillverbot am Engelsberger Hof stärkt Sicherheit und Miteinander

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Solingen – Mit einer neuen Grillverordnung stellt die Stadt Solingen die Weichen für mehr Sicherheit, Sauberkeit und ein respektvolles Miteinander in ihren Grünanlagen. Im Mittelpunkt steht dabei der Engelsberger Hof in der Ohligser Heide: Hier soll künftig ein Grillverbot gelten. Oberbürgermeister Daniel Flemm setzt damit ein klares Zeichen für Recht und Ordnung – und für den Schutz von Natur und Familien.

Die neue Verordnung, die in den kommenden Wochen in den politischen Gremien beraten und im Frühjahr in Kraft treten soll, verfolgt ein ausgewogenes Ziel: Das Grillen im Grünen bleibt grundsätzlich möglich, jedoch unter klar definierten Rahmenbedingungen.

Engelsberger Hof bleibt Ort für Kinder und Familien

Am Engelsberger Hof wird das Grillen künftig untersagt. Die Gründe sind klar: Die Anlage ist vor allem als Spiel- und Freizeitfläche für Kinder konzipiert. Rauchentwicklung, Müll und Lärmbelästigungen hatten in der Vergangenheit immer wieder zu Beschwerden geführt. Hinzu kommt die sensible Lage im schützenswerten Naturraum der Ohligser Heide, wo insbesondere in trockenen Sommermonaten ein erhöhtes Waldbrandrisiko besteht.

„Der Engelsberger Hof muss ein Ort sein, an dem sich Menschen aller Generationen treffen, aufeinander Rücksicht nehmen und sich benehmen“, betont Oberbürgermeister Flemm. Mit dem Grillverbot werde der Charakter der Anlage als familienfreundlicher Treffpunkt konsequent geschützt. Statt der bisherigen Grillplätze sollen dort künftig feste Picknick-Bereiche entstehen – eine Lösung, die Begegnung ermöglicht, ohne Natur und Sicherheit zu gefährden.

Klare Regeln im gesamten Stadtgebiet

Gleichzeitig erkennt die Stadt den Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger an, bei gutem Wetter gemeinsam im Grünen zu grillen. Deshalb eruiert die Verwaltung derzeit geeignete Flächen im gesamten Stadtgebiet, die ausdrücklich als Grillbereiche ausgewiesen werden können. Über die konkreten Standorte entscheiden die jeweiligen Bezirksvertretungen.

Nach der neuen Grillverordnung wird das Grillen ausschließlich in diesen gekennzeichneten Bereichen erlaubt sein. Zudem regelt sie verbindlich:

  • zulässige Uhrzeiten
  • Anforderungen an die Beschaffenheit der Grills
  • ein generelles Grillverbot ab Waldbrand-Gefahrenstufe 4.

Damit schafft die Stadt klare und transparente Vorgaben – ein wichtiger Schritt, um Konflikte, Vermüllung und Gefahrenlagen frühzeitig zu vermeiden.

Konsequente Kontrolle durch das Ordnungsamt

Entscheidend für den Erfolg der neuen Regelung ist ihre konsequente Durchsetzung. Das Ordnungsamt der Stadt Solingen wird die Einhaltung der Vorschriften regelmäßig kontrollieren. Verstöße werden nicht geduldet, sondern entsprechend geahndet.

Die klare Botschaft lautet: Wer sich an die Regeln hält, kann weiterhin das Grillen im Grünen genießen. Wer gegen Recht und Ordnung verstößt, muss mit harten Konsequenzen rechnen.

Mit der neuen Grillverordnung beweist die Stadtverwaltung unter Führung von Oberbürgermeister Daniel Flemm Handlungsstärke. Sie verbindet gesellschaftliche Bedürfnisse mit Natur- und Brandschutz, schützt Familienräume und sorgt zugleich für Verlässlichkeit im öffentlichen Raum. Solingen setzt damit ein deutliches Zeichen für Ordnung, Sicherheit und ein respektvolles Miteinander.

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