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PolitikUmgang mit Obdachlosen: SG zukunft. zieht gemeinsamen Antrag mit CDU zurück

Umgang mit Obdachlosen: SG zukunft. zieht gemeinsamen Antrag mit CDU zurück

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Solingen – Die Wählergemeinschaft SG zukunft. wird ihren gemeinsam mit der CDU eingebrachten Antrag zum Umgang mit obdachlosen Personen im öffentlichen Raum zurückziehen. Das teilte die Wählergemeinschaft kurz vor der Sitzung der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid mit.

Ziel: Ausgewogene Lösung für alle Beteiligten

Der Antrag war über die Bezirksvertretung in den Stadtrat eingebracht worden und zielte nach Angaben der Beteiligten auf eine „ausgewogene und verantwortungsvolle Lösung“ im Umgang mit obdachlosen Menschen ab. Ziel sei es gewesen, sowohl soziale Aspekte als auch die Belange der Anwohner zu berücksichtigen.

Stadtverwaltung kündigt eigenes Konzept an

Nach Informationen der Wählergemeinschaft plant die Stadtverwaltung jedoch, noch in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung ein eigenes Konzept zur Änderung der Straßenordnung vorzustellen. Dieses solle kurzfristig umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund habe man sich entschieden, den eigenen Antrag zunächst zurückzustellen.

Rückzug als Signal für konstruktive Zusammenarbeit

Die SG zukunft. wolle der Verwaltung Raum geben, das angekündigte Konzept sorgfältig auszuarbeiten und die Umsetzung vorzubereiten, hieß es. Man verstehe den Rückzug ausdrücklich nicht als inhaltliche Abkehr vom Thema, sondern als Signal, konstruktiv an einer tragfähigen Lösung mitwirken zu wollen.

Kritische Begleitung angekündigt

„Wir werden natürlich ab heute Abend ein genaues Auge auf den Plan und die Umsetzung haben und uns nach unseren Möglichkeiten so früh und so intensiv wie möglich um eine kritische, aber konstruktive Begleitung bemühen“, erklärte Sabine Littera, Mitglied der Bezirksvertretung für die SG zukunft.

Debatte dürfte weitergehen

Wie das angekündigte Verwaltungskonzept im Detail aussehen wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch bereits jetzt: Die Debatte um den Umgang mit obdachlosen Menschen im öffentlichen Raum wird Politik und Stadtgesellschaft weiter beschäftigen.

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