Solingen – Nach dem massiven IT-Ausfall bei der Stadt kommt es weiterhin zu erheblichen Einschränkungen im Verwaltungsbetrieb. Wie die Stadt am Dienstagmorgen in einem fortlaufend aktualisierten Newsticker mitteilte, wird die Störung voraussichtlich den gesamten Tag andauern. Ursache ist ein Stromausfall am Vorabend in Aachen, der die Infrastruktur des IT-Dienstleisters der Klingenstadt beeinträchtigt hat.
Bereits um 8:19 Uhr hatte die Stadt gemeldet, dass die städtische IT vollständig ausgefallen sei. In der Folge bleiben sämtliche Dienststellen für den Publikumsverkehr geschlossen, vereinbarte Termine werden verschoben. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, von persönlichen Vorsprachen abzusehen.
Notfall-Website eingerichtet
Seit 8:30 Uhr ist eine Notfall-Version der städtischen Internetseite unter www.solingen-notfall.de erreichbar. Dort informiert die Verwaltung fortlaufend über aktuelle Entwicklungen und organisatorische Maßnahmen.
Nach Angaben des IT-Dienstleisters ist derzeit „kein produktiver IT-Betrieb möglich“. Die Techniker arbeiten mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Systeme. Konkrete Angaben zur Dauer über den heutigen Tag hinaus gibt es bislang nicht.
Müllheizkraftwerk und Entsorgungszentrum schließen
Besonders betroffen sind auch städtische Einrichtungen: Das Müllheizkraftwerk sowie das Entsorgungszentrum Bärenloch stellen den Publikumsverkehr heute bereits um 12.00 Uhr ein. Geplante Anlieferungen müssen daher auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Eheschließungen finden statt
Trotz der technischen Probleme können die für heute angesetzten Eheschließungen wie geplant durchgeführt werden. Die Stadt habe hierfür organisatorische Lösungen gefunden, heißt es aus dem Rathaus.
Feuerwehr und Katastrophenschutz gesichert
Entwarnung gibt es für sicherheitsrelevante Bereiche: Feuerwehr und Katastrophenschutz sind nach Angaben der Stadt nicht beeinträchtigt und weiterhin voll einsatzfähig.
Die Stadt kündigte an, über weitere Entwicklungen im Laufe des Tages fortlaufend zu informieren. Bürgerinnen und Bürger sollten sich regelmäßig über die Notfall-Website oder lokale Medien auf dem Laufenden halten.








