Solingen – In der Diskussion um den geplanten Ohligser Cityring haben sich die GRÜNEN ALTEN gegen die Kritik mehrerer örtlicher Vereine gestellt. In einer Stellungnahme positionieren sie sich deutlich gegen die Forderungen der Ohligser Jongens, der ISG und der OWG und heben dabei vor allem die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs für ältere Menschen hervor.
Kompromiss im Nahverkehrsplan
Nach Darstellung der GRÜNEN ALTEN ist die im Nahverkehrsplan der Stadt Solingen vorgesehene Lösung als Kompromiss angelegt. Sie solle sowohl das Ziel berücksichtigen, die Lennestraße vom Busverkehr zu entlasten, als auch die Anbindung der Wohngebiete an die Ohligser Innenstadt sichern.
Gerade für ältere Menschen spiele diese Erreichbarkeit aus ihrer Sicht eine zentrale Rolle.
Ablehnung der Vereinsforderungen
Die GRÜNEN ALTEN sprechen sich gegen die Vorschläge der drei Vereine aus, den Cityring aufzugeben und die Lennestraße vollständig für den Busverkehr zu sperren. Ihrer Einschätzung nach hätte dies spürbare Auswirkungen auf den Nahverkehr im Stadtteil.
So verweisen sie darauf, dass in diesem Fall die Haltestelle „Ohligs Markt“ entfallen würde.
Auswirkungen auf den Alltag
In ihrer Stellungnahme betonen die GRÜNEN ALTEN, dass insbesondere ältere Menschen auf Busverbindungen angewiesen seien – etwa aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen.
Zusätzliche Wege zu weiter entfernten Haltestellen würden nach ihrer Auffassung für viele eine erhebliche Belastung darstellen. Dies gelte insbesondere nach Einkäufen oder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Verkehrswende als soziale Frage
Die GRÜNEN ALTEN stellen die Debatte um den Cityring in einen größeren Zusammenhang. Eine Verkehrswende könne aus ihrer Sicht nur dann gelingen, wenn sie die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen einbeziehe.
Dabei sehen sie vor allem die Interessen älterer Menschen als besonders berücksichtigungswürdig an.











