Nordrhein-Westfalen – Der Verkehrsausschuss des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig einen Antrag der GRÜNEN zur frühzeitigen Planung des Schienenverkehrs für die Bundesgartenschau (BUGA) 2031 in Wuppertal angenommen. Ziel ist es, die An- und Abreise für die Besucher möglichst reibungslos und klimafreundlich zu gestalten.
Fokus auf zuverlässige Anbindung
Kern des Beschlusses ist die Verbesserung des Bahnangebots rund um die BUGA. Geplant sind unter anderem zusätzliche Haltepunkte sowie Verstärkerfahrten auf bestehenden Linien. Diskutiert wird auch die Einrichtung einer neuen Regionalexpress-Verbindung zwischen Bochum, Hagen, Wuppertal und Köln. Die neue Linie soll u.a. auch in Solingen HBF halten. Diese könnte künftig einen Halbstundentakt in Richtung Köln ermöglichen und so die Erreichbarkeit deutlich erhöhen.
Nachhaltige Mobilität im Mittelpunkt
Ein zentrales Anliegen des Antrags ist die Ausrichtung auf klimafreundliche Mobilität. Der öffentliche Nahverkehr soll gestärkt werden, um zusätzlichen Individualverkehr und den Bedarf an Parkflächen möglichst zu vermeiden. Auch die S-Bahn-Linie S7 wird in diesem Zusammenhang als wichtiger Bestandteil eines nachhaltigen Verkehrskonzepts gesehen.
BUGA als Chance für die Region
Die grünen VRR-Vertreter für Solingen und Wuppertal, Leon Kröck und Timo Schmidt, sehen in dem Beschluss einen wichtigen Erfolg: „Das ist ein großer Erfolg unserer politischen Arbeit im VRR“, erklären sie. Die Bundesgartenschau sei ein Großereignis, das viele Menschen in die Region ziehen werde und damit auch die Chance biete, das Bergische Städtedreieck stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Die Region sei bereits heute touristisch attraktiv – mit vielfältigen kulturellen Angeboten, einer reizvollen Landschaft und einer engen Vernetzung der Städte. Eine leistungsfähige Infrastruktur sei jedoch entscheidend, damit Besucher diese Angebote bequem nutzen könnten.
Zusammenarbeit mit dem Land geplant
Um die Region optimal auf die BUGA 2031 vorzubereiten, will der VRR nun den Austausch mit dem Verkehrsministerium intensivieren. Ziel ist es, Fördermittel zu sichern und die notwendigen Maßnahmen rechtzeitig umzusetzen.
Mit dem einstimmigen Beschluss setzt der Verkehrsausschuss ein klares Signal für eine bessere, vernetzte und klimafreundliche Mobilität im Bergischen Städtedreieck.











