Solingen – Nach mehr als drei Jahrzehnten in der Pressestelle der Stadt Solingen verabschiedet sich Sabine Rische in den Ruhestand. Am heutigen Freitag (27. März) hat sie ihren letzten Arbeitstag, offiziell endet ihre Tätigkeit Ende April.
Drei Jahrzehnte im Dienst der Öffentlichkeit
Seit ihrem Start im September 1989 prägte die gelernte Journalistin die Arbeit der Pressestelle entscheidend mit. In dieser Zeit wandelte sich das Berufsfeld grundlegend: Schreibmaschine und Fax wurden durch digitale Kommunikation, Website und Social Media ersetzt. Für Rische blieb die Arbeit dennoch stets abwechslungsreich.
Baustellen als Markenzeichen
Ein zentrales Thema ihrer Arbeit waren von Beginn an Baustellen. Rische baute ein verlässliches Netzwerk auf, um Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und verständlich über Bauprojekte, Sperrungen und Umleitungen zu informieren. Ihr Anspruch: Verwaltungsthemen so aufzubereiten, dass sie für alle nachvollziehbar sind.
Engagement für die Stadtentwicklung
Im Laufe der Jahre entwickelte sie ein besonderes Interesse für Stadtplanung und begleitete zahlreiche Projekte – von Entwicklungen in Ohligs und der Innenstadt über Hochwasserschutz in Unterburg bis hin zur Sanierung von Schloss Burg. Auch Themen wie Kita-Ausbau und die Solinger Freizeitkarte gehörten zu ihrem Aufgabenbereich.
Als gebürtige Krefelderin brachte sie dabei stets einen positiven Blick auf Solingen ein und setzte sich dafür ein, die Stärken der Stadt sichtbar zu machen.
Aktiv auch im Ruhestand
Ganz zieht sich Sabine Rische nicht zurück: Neben mehr Zeit für Familie, Reisen und Hobbys wird sie weiterhin in kleinerem Umfang für die Stadtentwicklungsgesellschaft tätig sein und Projekte wie die Innenstadtentwicklung oder die Welterbebewerbung der Müngstener Brücke begleiten.
Mit ihrem Abschied verliert die Pressestelle ein echtes „Urgestein“ – und eine zentrale Ansprechpartnerin für Generationen von Solingerinnen und Solingern.











