Solingen – Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat sich deutlich zur Zukunft des Theater- und Konzerthauses positioniert. Im Mittelpunkt steht für die Fraktion eine sachliche, verantwortungsvolle und vor allem transparente Entscheidungsfindung.
Offenheit gegenüber Bürgern als oberstes Prinzip
„Für uns steht die Transparenz gegenüber den Solingerinnen und Solingern an erster Stelle. Gerade bei einer Entscheidung dieser Tragweite müssen alle Grundlagen offen, nachvollziehbar und verständlich dargestellt werden“, erklärt Andreas Mokros.
Damit unterstreicht die BfS ihren Anspruch, die Bürger umfassend in den Entscheidungsprozess einzubeziehen und alle relevanten Informationen zugänglich zu machen.
Bedeutung des Hauses anerkannt
Die Fraktion hebt ausdrücklich die große Bedeutung des Theater- und Konzerthauses für Kultur, Stadtbild und die Beschäftigten hervor. Ein Erhalt werde grundsätzlich unterstützt. Gleichzeitig macht die BfS deutlich, dass die Entscheidung nicht voreilig getroffen werden dürfe.
„Transparenz bedeutet für uns auch, dass wir ohne Vorfestlegung in den Prozess gehen. Es darf nicht von vornherein feststehen, welches Ergebnis politisch gewünscht ist.“
Verschiedene Optionen müssen geprüft werden
Die Stadtverwaltung hat mehrere Varianten vorgelegt – von einer Sanierung bis hin zu möglichen Neubauoptionen. Für die BfS ist klar, dass alle Szenarien sorgfältig geprüft und miteinander verglichen werden müssen.
„Wenn verschiedene Szenarien möglich sind, müssen diese auch ernsthaft bewertet werden. Nur so können wir eine Entscheidung treffen, die fachlich nachvollziehbar und für die Bürger tragfähig ist.“
Kritik an eingeschränkter Prüfung
Kritisch bewertet die Fraktion, dass derzeit offenbar auf eine weitergehende Prüfung verzichtet werden soll. Aus ihrer Sicht ist das nicht ausreichend.
„Eine Entscheidung dieser Größenordnung braucht Klarheit über Kosten, Risiken und Zukunftsperspektiven. Diese Transparenz sind wir den Solingerinnen und Solingern schuldig.“
Keine Vorfestlegung auf eine Lösung
Die BfS betont, dass sie sich bewusst nicht auf eine bestimmte Lösung festlegen will – weder auf einen Neubau noch auf eine Sanierung.
„Wir wollen weder einen Neubau erzwingen noch eine Sanierung ausschließen. Unser Anspruch ist es, die beste Lösung für Solingen zu finden und das geht nur ergebnisoffen.“
Finanzielle Verantwortung im Blick
Angesichts der hohen Investitionssummen sieht die Fraktion eine besondere Verantwortung gegenüber der Stadt und ihren Bürgern.
„Wir sprechen hier über erhebliche Investitionen. Umso wichtiger ist es, dass wir alle Optionen sorgfältig prüfen und transparent abwägen.“
Klare Forderung: Sorgfältige und nachvollziehbare Entscheidung
Am Ende fasst die BfS ihre Haltung in einem klaren Anspruch zusammen: Eine transparente, ergebnisoffene und sachlich fundierte Entscheidungsfindung im Interesse der Bürger.
„Am Ende müssen wir guten Gewissens sagen können: Wir haben alle Möglichkeiten geprüft und uns bewusst für die beste Lösung für Solingen entschieden.“










