Solingen – Die Förderzusage der Bundesregierung für die Walder Jahnkampfbahn sorgt in Solingen für Aufbruchsstimmung. Die SPD-Ratsfraktion Solingen sieht darin einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung der lokalen Sportinfrastruktur. Nach der bereits geförderten Freizeitanlage Ittertal handelt es sich um die zweite größere Maßnahme dieser Art.
Rückenwind für den Sport in der Stadt
Der Fraktionsvorsitzende Ernst Lauterjung bewertet die Förderung als klares Signal für den Sportstandort: „Das ist ein weiterer Schritt, um den Sport in unserer Stadt nachhaltig zu stärken.“
Zugleich hob er die überparteiliche Zusammenarbeit hervor. Sein Dank gilt den bergischen Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt und Helge Lindh, die sich gemeinsam für die Mittel eingesetzt hätten.
Lob für Verwaltung und schnelle Antragsarbeit
Neben der politischen Unterstützung würdigt Lauterjung die Arbeit der Sportverwaltung. Präzise und fristgerechte Anträge seien ausschlaggebend gewesen, um Fördermittel von Bund und Land zu erhalten.
„Die Zeitfenster sind oft eng, gleichzeitig müssen die Konzepte schlüssig und belastbar sein“, erklärte der langjährige Vorsitzende des Sportausschusses.
Neue Förderprogramme im Blick
Mit Blick nach vorn fordert die SPD, weitere Chancen konsequent zu nutzen. Lauterjung verweist auf die zweite Tranche der sogenannten „Sportmilliarde“ des Bundes, für die Anträge noch bis Juni gestellt werden können.
Eine Kommission aus Politik und Verwaltung sei bereits kurzfristig einberufen worden, um mögliche Projekte zu identifizieren und vorzubereiten.
Fokus auf Sanierung der Bäder
Im Zentrum des neuen Förderprogramms stehen kommunale Bäder. Angesichts knapper Hallenbadkapazitäten in Solingen sieht die SPD dringenden Handlungsbedarf.
„Trotz angespannter Haushaltslage müssen wir alles daransetzen, die Engpässe zu verringern“, betont Lauterjung. Dabei gehe es um grundlegende gesellschaftliche Aufgaben wie Schwimmenlernen, Gesundheitsförderung und Rehabilitationssport.
„Ein weiterer Kraftakt“ notwendig
Für die Umsetzung dieser Ziele sei zusätzlicher Einsatz erforderlich. „Es geht um so wichtige Themen, dass sich auch ein weiterer Kraftakt lohnt“, fasst Lauterjung zusammen.
Die Förderzusage für die Jahnkampfbahn könnte damit erst der Anfang weiterer Investitionen in die Solinger Sportinfrastruktur sein.










