Solingen – Zum Tag der Arbeit am 1. Mai haben Bündnis 90/Die Grünen in Solingen ihre Unterstützung für die Forderungen der Gewerkschaften nach sicheren Arbeitsplätzen, fairen Arbeitsbedingungen und einem starken Sozialstaat bekräftigt. Gemeinsam mit dem Deutscher Gewerkschaftsbund wollen sie sich an den Aktionen zum Maifeiertag beteiligen.
Hintergrund sind aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen, die nach Einschätzung der Partei viele Beschäftigte unter Druck setzen. Dazu zählen Standortverlagerungen, Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt und Diskussionen über längere Arbeitszeiten.
Martin Münter, Sprecher der Solinger Grünen, betonte in einer Stellungnahme die Bedeutung stabiler Arbeitsverhältnisse und sozialer Absicherung. Zugleich sprach er sich für eine Wirtschaftspolitik aus, die Klimaschutz und Beschäftigung miteinander verbindet. Die sozial-ökologische Transformation könne nach seiner Auffassung dazu beitragen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, sofern sie sozial ausgewogen gestaltet werde.
Auch die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Solinger Stadtrat, Leon Kröck und Ruth Fischer-Bienick, verwiesen auf die Bedeutung zukunftsfester Arbeitsplätze und wirtschaftlicher Entwicklungsperspektiven für die Stadt. Dabei setze die Partei nach eigenen Angaben sowohl auf neue Wachstumsbereiche, etwa im Gesundheitssektor, als auch auf die Unterstützung traditioneller Industriezweige.
Besondere Bedeutung messen die Grünen dabei der lokalen Wirtschaftsförderung bei. Diese solle dazu beitragen, dass insbesondere die für Solingen prägende Schneidwarenindustrie sowie das produzierende Gewerbe auch unter schwierigen internationalen Marktbedingungen wettbewerbsfähig bleiben.
Zum 1. Mai rufen die Grünen dazu auf, sich für eine sozial gerechte, wirtschaftlich stabile und ökologisch nachhaltige Arbeitswelt einzusetzen. Am Neumarkt in Solingen will die Partei mit einem Informationsstand den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen.










